Einen besonderen Unterstand für sein Auto zu finden, gestaltet sich manchmal schwieriger als geplant. Denn nicht jeder gibt sich mit einem Carport Marke Eigenbau oder den Standard-Bauten neben, vor oder hinter dem Haus zufrieden. Einige Menschen machen sich mehr Gedanken um ihre „Garage“ als wir uns vorstellen können. Wir möchten Ihnen hier ein paar ausgefallene Unterbringungsarten vorstellen.

Der hauseigene „Raum zum Einstellen von Kraftfahrzeugen“ tauchte 1915 das erste Mal unter dem Namen Garage im deutschen Rechtschreibduden auf (Quelle) und ist seitdem weder aus unserem Wortschatz noch von unserem Wohnsitz wegzudenken. Wer bis jetzt noch keinen geeigneten Platz für sein Auto hat und sich in naher Zukunft einen eigenen Carport bauen möchte, der sollte sich genau über den Aufbau und die erforderliche Baugenehmigung informieren. Wenn die Formalitäten geklärt sind, kann mit einer passenden Anleitung selber gehämmert, gebastelt und gebaut werden. Weitere Tipps für den Bau eines eigenen Carports finden Sie hier und für kreative Köpfe mit Sinn für Humor findet sich bei den folgenden ‚etwas anderen Garagen‘ vielleicht die eine oder andere Idee zum Nachbauen und Schmunzeln.

Nummer 1 – einfach, praktisch, gut!

Während Großstädter meist froh sind „irgendwo in der Nähe“ ihrer Wohnung mit dem Anwohnerparkausweis noch einen freien Platz zu ergattern, können sich Bewohner ländlicher Gegenden meistens über eigene Parkplätze vor dem Haus freuen. Wer keine Garage hat, sein Auto aber dennoch lieber verdeckt über Nacht alleine lassen möchte, der könnte eine Lösung wie die folgende Falt-Garage ernsthaft in Erwägung ziehen:

Nummer 2 – schnell abgedeckt

Autoüberzug

Auch eine Abdeckung ist ein Garagenersatz. Bild: ©iStock.com/julibbb

Eine leichte Schutzhülle lässt sich bequem an jedem Ort über das eigene Auto ziehen. Dass dies sogar noch umweltfreundlich und energiefördernd sein kann, beweisen Planen mit Photovoltaik-Elementen für Elektroautos. Das E-Auto wird geparkt, das sogenannte „V-Tent“ legt sich automatisch über das Auto und lädt es auf. Der Ladezustand kann dann via App bequem gecheckt werden. Das was hier das „V-Tent“ erledigt, kann doch nicht so schwer sein, oder? Und so hat das Architekturbüro Synthesis Design + Architecture (SDA) aus Los Angeles bereits ein Photovoltaik-Zelt entworfen, das zusammengefaltet bequem transportiert werden und aufgeklappt Ihr E-Auto jeder Zeit mit Energie versorgen kann. Egal wo Sie parken, wenn die Sonne scheint, müssen Sie sich dank Ihres portablen Carports über die Antriebskraft keine Sorgen mehr machen. Für alle Kraftfahrer, die noch mit Treibstoff die Straßen unsicher machen, können einfache und bunte Car-Cover, Falt-Garagen und Schutzhüllen eine Alternative bieten.

Nummer 3 – ein Platz für die Kleinsten

Nicht nur Autos wollen gut verstaut sein. Auch andere Fahrzeuge, wie Kinderwagen brauchen einen Platz. Einfache Carports, wie hier aus Baumstämmen, schützen die Buggys, Kinderwagen und Roller ihrer Liebsten ebenfalls vor Wind und Wetter. Das Gleiche gilt für Räder, deren Unterbringung mitunter ebenfalls hübsch gestaltet werden kann.

Nummer 4 – Einmal zum Mitnehmen bitte

So ähnlich wie die Schutzhüllen für E-Autos funktioniert auch der in folgendem Video präsentierte automatische Überzug. Ohne lästiges Gefriemel beim Auf- und Abbau können manche Zeitgenossen ihre Autos so quasi auf jedem Parkplatz vor Dreck, Regen und den Blicken neugieriger Passanten schützen.

Fahrrad-Garagen

©Snowmanradio,. Bike shed at en.wikipedia

 

Nummer 5 – Auto in der Box

Auto in der Box

So wird das Auto ganz einfach in einer Box verstaut. Hintergrund bild: ©iStock.com/nevarpp

Trendsetter und Fans der modernen Architektur und Technik werden jetzt ihren Spaß haben. Das Auto ist verstaut – und wie! Mit einem Gestell aus Anti UV Polycarbonat-Platten wird Ihr Auto in dieser speziellen, sich selbstöffnenden und schließenden „Box“ geschützt und laut Hersteller soll sich auch keine Hitze darin stauen können.

Nummer 6 – Auto in der Luftblase

Ein Auto in einer Luftblase verstauen hört sich komisch an, funktioniert aber. Mit einem sogenannten „Carcoon“ werden die Autos, wie hier zu sehen, einfach in eine Luftblase verpackt. Die Garage für Unterwegs gibt es in verschiedenen Ausführungen und Farben.

Auto in Blase

Umgeben von Luft lässt sich Ihr Auto ebenfalls aufbewahren. Bild: ©iStock.com/panic_attack

Nummer 7 – Luxus pur

Manche Häuser gewinnen erst an Wert, wenn man einen Blick auf, äh, wir meinen natürlich in die Garage wirft. Während unsereins an seinem eigenen Carport schraubt oder versucht bei der Stadt einen Anbau einer Garage genehmigen zu lassen, rätseln die Betrachter dieser 50 Bilder von exotischen Garagen der Reichen und Schönen vermutlich eher über die Herkunft der Bodenpolitur als sich Gedanken über ein ähnliches Gebäude auf dem eigenen Grundstück zu machen. Aber: Gucken wird ja wohl noch erlaubt sein (und träumen auch)!

Luxusgarage

Aber auch Luxusgaragen haben ihren Reiz. Bild: ©Stock.com/piovesempre

Und sonst so?

„Der schönste Ort auf unserem Planeten ist die Garage“

Dass diese Aussage des Metallica-Frontmanns James Hetfield (Quelle) nicht nur für Bands und Musiker zu trifft, die in Abstellräumen, Kellern und Garagen proben, wird beim Blick auf unsere Sammlung an skurrilen, lustigen und praktischen Carport Design-Ideen klar. Hier geht’s zu unserer Bildergalerie. Viel Spaß beim Stöbern!

 

Garagen

Zwei eigene große Garagen wären schon was…BIld: ©Stock.com/Elenathewise

 

Bildrechte Titelbild Collage (v.l.n.r.):
Carport aus Holz mit Wiese: ©iStock.com/Panama7
Opakes Dach: ©iStock.com/joec
Lila Tor: ©iStock.com/marchello7
Ecke vom Dach: ©iStock.com/mbudley
Holzbalken Dach: ©iStock.com/Rmiramontes
Luxusgarage: ©iStock.com/Brus_Rus