Zen-Gärten, Bonsai-Bäumchen, Blumengestecke im IKEBANA-Stil und buddistische Kunst sind Elemente der japanischen Kultur, die für viele Bewunderer etwas Faszinierendes hat. Wer etwas von diesem fernöstlichen Flair im eigenen Garten umsetzen will, sollte ein Gartenhaus im japanischen Stil in Betracht ziehen. Mit der richtigen Modell-Wahl, der passenden Einrichtung und Gartengestaltung kann der Traum vom japanischen Ambiente Wirklichkeit werden – ganz ohne Sonderanfertigung!

Japanischer Stil: Harmonie und Konzentration auf das Wesentliche

Zen-GartenelemenAusgleich der Gegensätze, meditative Ruhe, Harmonie und Konzentration auf das Wesentliche sind bestimmende Elemente der japanischen Kunst und Kultur. Bei der Umsetzung dieser Werte in der Baukunst, der Innenarchitektur und Gartengestaltung dominieren daher klare Linien, schlichte Formen und natürliche Materialien. Es wundert nicht, dass der japanische Wohnstil mit seiner schlichten Eleganz auch hierzulande immer mehr Freunde findet, denn im hektischen Alltag sehnen wir uns nach einer Oase der Ruhe, in der das Auge, aber auch die Seele entspannen kann.

Zu den Einflüssen auf japanische Stilformen gehört das ursprünglich aus China stammende Feng Shui, die Lehre vom Wohnen in Harmonie, die auch in Japan praktiziert und beachtet wird. Ebenso wichtig ist der ZEN-Buddhismus, eine spezifisch Japanische Version des Buddhismus, die auf jeglichen Pomp und alles „Brimborium“ verzichtet und in der Wohnkultur Formen hervor bringt, die zum derzeit aktuellen, modernen Minimalismus gut passen.

Hier ein erstes, ziemlich radikales Beispiel eines japanisch-minimalistisch eingerichteten Wohnraums, der das Thema „Reduktion auf das Wesentliche“ kompromisslos umsetzt:

japanische Einrichtung

In der Praxis findet sich eine solch strenge Form selten, doch zeigt sie uns ablenkungsfrei typische Elemente, die auch in aufgelockerterer Form immer wieder eine Rolle spielen: etwa die Schiebetüren im Shōji-Stil im lichtdurchlässigen, jedoch nicht durchsichtigen Kassetten-Design. Ursrpünglich bestanden diese – auch als Raumteiler und Fenster üblichen – Schiebelemente aus mit Reispapier bespannten Holzrahmen. Drehtüren nutzte man im klassischen Japan nicht, denn sie hätten im geöffneten Zustand die harmonische Raumatmosphäre gestört und zudem mehr Platz „verschwendet“.

Japanischer Stil im Gartenhaus: Kasettenfenster

Natürlich wäre es wenig zweckmäßig, am eigenen Gartenhaus Fenster aus vergänglichem Reispapier anzubringen. Wie es dennoch gelingen kann, die typisch japanische Optik mit aktuellen Gartenhäusern und Pavillons zu verbinden, hat ein kreativer Kunde der Gartenhaus GmbH beispielhaft vorgemacht. Und zwar am offenen Gartenhaus Maik-28, das in der Katalog-Ansicht noch gar nichts Asiatisches ahnen lässt:

Gartenpavillon Maik

Mit den Farben Rot und Sschwarz, die in der japanischen Innenarchitektur eine Rolle spielen und nachträglich eingefügten, im DIY hergestellten Fenster-Elementen wird daraus der perfekte japanische Garten-Pavillon:

Gartenhaus japanisch

Man staunt, wie sehr eine solche Gestaltung den Charakter eines Pavillons verändern kann! Ein sehr gelungenes Projekt, das es verdient hat, das Titelbild zu diesem Artikel zu liefern.

Nun ist es nicht jedermans Sache, soviel DIY-Aufwand zu treiben, um ein fernöstlisches Flair umzusetzen. Das ist aber auch nicht zwingend, denn glücklicherweise stehen zur Zeit Gartenhaus-Modelle zur Verfügung, die sich dank ihres modernen minimalistischen Stils sehr gut eignen, diesem Anspruch gerecht zu werden. Sogar solche mit Kasettenfenstern, die dem japanischen Vorbild durchaus nahe kommen:

Moderne Gartenhäuser mit Kassettenfenstern

Das sind zum Beispiel die Gartenhäuser Lindau-40 (422 x 282 cm), Vivian 44 ISO (508 x 508 cm), Modern-E 44 ISO (470 x 320 cm) und Modern-C (370 x 250cm). Viele  weitere Varianten finden sich in der Shop-Rubrik „Moderne Gartenhäuser“.

Moderne Gartenhäuser: optimal im asiatisch-japanischen Garten

Dass Kasetten nicht unbedingt sein müssen, um die Vorgaben des ZEN-inspirierten, gestalterischen Minimalismus zu erfüllen, zeigt zum Beispiel dieses Saunahaus mit Steingarten im fernöstlichen Stil:

Saunahaus mit Steingarten im fernöstlichen Stil.

Ein weiteres Element des typisch japanischen Stils ist – wie eingangs erwähnt – die praktische Schiebetür. Auch damit können moderne Gartenhäuser aufwarten, wie etwa das Gartenhaus Xavier 300 ( 380 x 300 cm), das Design Gartenhaus Cubus-Saturn40 (380 x 560 cm), das Modell Cubus-Capri40 (446 x 446 cm) und das kleine Karibu Cubus Eck 2 (320 x 320 cm).

Gartenhäuser mit Schiebetür

Natürlich machen diese Gartenhaus-Typen für sich genommen noch keinen „japanischen Stil“. Jedoch eignen sich moderne Gartenhäuser mit ihren klaren Linien, mit Kasetten-Fenstern oder zumindest bodentiefer Verglasung optimal, um im Zusammenspiel mit der passenden Einrichtung und typisch asiatischen Deko-Elementen das japanisch anmutende Ambiente zu gestalten, das sich viele wünschen.

buddhaWer dann noch den Garten rundherum entsprechend gestaltet ist, erschafft sich einen traumhaften Ort der Entspannung, bei dessen Betreten man meint, in eine andere Welt versetzt zu sein. Eine Welt jenseits von Stress und Leistung, in der man Ruhe und auch geistige Erholung findet, wie sie etwa ein bloß nützlicher oder „aus dem Baumarkt“ gestalteter Garten nicht bieten kann.

„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.“
– Buddha –

Geeignete Dachformen für den japanischen Stil

Bevor wir auf japanische und asiatische Elemente der Einrichtung und der Gartengestaltung eingehen, noch ein paar Bemerkungen zu den Dachformen. Mit einem typisch mitteleuropäischen Satteldach, gar im alpenländischen Stil, werden wir keine fernöstliche Anmutung erzeugen können.  Dagegen eignen sich moderne Flachdächer gut, ebenso wie Pultdächer,  eher flache Walmdächer und – auf Pavillons und quadratischen Teehäusern – auch viereckige Zeltdächer.

Daneben gibt es noch weitere Dachformen, die man als  gestalterische Zitate fernöstlicher Bauformen verstehen kann. So etwa diese individuelle Sonderanfertigung, ein Dach ganz aus Bambus:

gartenhaus-japanisch

Eine weitere, bei Gartenhäusern  seltene und wahrlich auffällige Dachform ist das Pagodendach. Diese Dachform findet sich hauptsächlich bei Gartenpavillons, die achteckige, sechs- oder fünfeckige Grundrisse aufweisen. Eine sechseckige Variante ist z.B. das Dach auf dem Gartenpavillion Versailles:

Pagodendach auf Gartenpavillon
Auch vier- und rechteckige Pagodendächer sind im Prinzip möglich. Ursprünglich meinte der Begriff “Pagodendach” ein aus mehreren, aufeinander aufgesetzten Aufbauten und Dächern bestehendes mehrstufiges Dach (“Dachturm”), doch hat sich der Begriff auch für zeltartige, jedoch nach innen geschwungende Dächer eingebürgert.

Shintoistische und buddhistische Tempel und Schreine tragen in Japan in aller Regel ein mehrstufiges Pagodendach. Hier ein Blick auf den „Kinkaku-ji“, den goldenen Pavillon-Tempel in Kyōto:

Goldener Pagoden-Tempel in Kyōto.

Diesem Stil nachempfunden ist das Gartenhaus Nebraska-44, dessen doppelstöckiges Pagodendach Platz für zwölf umlaufende Oberlichter lässt, die das Gartenhaus zusätzlich belichten. Mit einem etwas anderen Anstrich und dunklen Bitumen-Schindeln kommt dieses Modell dem japanischen Gartenhaus, wie man es sich vorstellt, schon wirklich nahe!

Gartenhaus mit Pagodendach

Ebenfalls eine sehr stimmige Umsetzung des „japanischen Gartenhauses“ ist das Gartenhaus Tokio-28 A. Es hat ein viereckiges Pagodendach mit  einem kleinen Aufbau:

Gartenhaus Tokio-28 A
Das Sockelmaß dieses hoch interessanten Gartenhauses beträgt nur 250 x 250 cm, doch zusammen mit dem Dachüberstand kommt es auf 310 x 310 cm. Dabei ist es höher als breit, denn dank des Aufbaus erreicht es die stolze Höhe von 3,20 Metern. Eine Besonderheit ist auch das Design von Tür und Fenster, jeweils eine moderne Einzeltür und ein entsprechendes Fenster, über Eck angebracht und beide bodentief milchverglast. Das moderne Kassettendesign mit breiten Rändern verstärkt den fernöstlichen Charakter dieses Modells, erinnert es doch an die Reispapier-bespannten Schiebetüren im Shōji-Stil, die man aus der japanischen Innenarchitektur kennt. „Tokio-28 A“ passt perfekt, wenn man sich einen Garten mit meditativer Atmosphäre erschaffen will, der ein wenig von Geist des ZEN inspiriert ist.

Mit dem Modell Tokio-28 B gibt es auch noch eine deutlich größere Version dieses attraktiven Gartenhauses im japanischen Stil:

Gartenhaus Tokio mit Pagodendach
Mit einem Außenmaß inkl. Dachüberstand von  380 x 380 cm bietet es 9,8 m² Nutzfläche, während das kleine Modell Tokio-A nur ca. 5,9 m² zur Verfügung stellt.  Mehr Volumen bedeutet auch mehr Platz, um die große Kasetten-Doppeltür mit Milchverglasung unterzubringen, wo das kleinere Modell nur eine Einzeltür hat. Ein Stück optische Symmetrie geht dabei vorloren, doch gewinnt man natürlich mehr Raum und einen bequemeren Durchgang!
Geliefert werden beide Modelle ohne Farbbehandlung, optional ist eine werksseitige Vorimprägnierung in mehreren Farbtönen erhältlich.

 

Asiatisches Styling: Einrichtung und Deko

Machen wir uns nichts vor: kaum jemand wird im eigenen Gartenhaus die streng asketische Form der Einrichtung umsetzen wollen, die ein reines „Zen-Design“ erfordern würde.  Auch ist der Platz (und der Wille zur Investition) oft begrenzt, so dass es kaum möglich ist, innenarchitektonisch in die Vollen zu gehen und staunenswerte japanisch inspirierte Interieurs zu erschaffen, wie sie in Hochglanz-Magazinen gezeigt werden. In der Praxis sind die Einrichtungen der meisten Gartenhäuser „mit asiatischem Touch“ deshalb ein gefälliges Stilmix aus beqemen modernen Möbeln und einigen japanischen bzw. asiatischen Elementen. Es soll schön aussehen, aber auch gemütlich und bequem sein – und das ist auch gut und richtig so! :-)

Hier ein Beispiel für eine solche Einrichtung:

gartenhaus-einrichtung-jap

Durchaus konform ist die Verwendung von Naturmaterialien: natürlich ist das Gartenhaus aus Holz, das hier allerdings durch keinen deckenden Anstrich verborgen wird, wie es in japanischen Einrichtungen eher üblich wäre. Eine moderne Sitzgruppe aus Rattan lädt zur gemütlichen Runde. Die Farben Weinrot und Schwarz auf Wandbild, Textilien, Polstern, Lampe und Hängeregel ergeben ein harmonisch abgestimmtes Gesamtbild, das zum natürlichen Holzton gut passt. Die Buddha-Status auf dem Tisch und die Stehlampe im Japan-Stil ergänzen die Einrichtung und setzen explzit fernöstliche Akzente. Ein schöner Raum, in dem man sich gerne aufhält!

Das folgende Bild zeigt das Gartenhaus Java-44 A ISO mit großer Falttür, das sich von seiner Form her gut für den asiatischen Stil eignet. Ein kleiner Schrein bewacht den Eingang und auch der Kirschbaum – Lieblingsbaum der Japaner – passt gut dazu.

Gartenhaus asiatisch

Und hier der Innenraum, der konsequent  als Wellness-Tempel gestaltet ist – farblich durchgängig in Grün und weiß mit wenigen roten Akzenten. Die Wände wurden auch hier farblich naturbelassen:

gartenhauseinrichtung-buddhistisch

Die Buddha-Statuen und das ebensolche Bildmotiv  erzeugen eine ruhige,  meditative Atmosphäre. Die beiden Liegestühle mit dicken bequemen Kissen und Decken, wie auch der flauschige Teppich weisen darauf hin, dass dieser Raum vor allem dem Ausruhen und Entspannen dient. Vogel- und Orchideen-Motive auf den Kissen und Decken sowie mehrere Grünpflanze verlebendigen den Gesamteindruck. Sehr einladend, wer würde hier nicht gerne abliegen und die Welt da draußen eine Zeit lang vergessen?

Der achteckige Gartenpavillon Borneo-44 ISO mit großer Falttür in unserem nächsten Beispiel lässt durch seine bodentiefen Fenster besonders viel Licht ins Innere. Bei weit geöffneter (und platzsparend zusammen geschobener) Falttür fällt der Blick auf eine buddhistisch inspirierte Einrichtung, die auch im Außenbereich durch ensprechende Statuen und Deko-Elemente fortgeführt wird:

Gartenhaus Borneo
Hier sind die Wände ganz in Weiß gestrichen, sowohl außen als auch innen – für den japanischen Stil eine typsche Farbgebung. Die spärliche Möblierung folgt dem ZEN-inspirierten Minimalismus: eine Bank, ein Hocker, ein schmales Schränkchen  und viel leerer Raum. Auch hier fehlt Buddha nicht, der als Wandbild und Statue für die ruhige, ausgeglichene Stimmung sorgt. Und so sieht das Gartenhaus bei geschlossenen Türen aus:

gartenhaus-falttuer-japanisch2

Zwei Kriegerstatuen – es könnten Samurai sein – bewachen den Eingang und ein asiatischer Sonnenschirm spendet Schatten und setzt einen rotfarbenen Akzent.  Alles sehr harmonisch im gelungenen Japan-Style!

Zählt die Vorplatzgestaltung noch zur Einrichtung? Egal, auch das nächste Beispiel zeigt ein Gartenhaus mit bodentiefen Fenstern und flachem Walmdach, dessen Gesamtanblick von einer großen chinesischen Statue dominiert wird:

gartenhaus-mit-buddha

Die ruhige, durchgängig helle Pflasterung passt zu diesem Anblick.  Vielleicht würde der chinesische Weise  aber lieber auf direkt auf den Fliesen thronen anstatt auf einer Euro-Palette?

Zu guter Letzt noch ein Blick ins Gartenhaus Maik-28, das so schöne japanische Fenster bekommen hat;

gartenhaus-innen-kois

Moderne westliche Louge-Möbel aus Polyrattan in Schwarz und Orange, dazu weiß gestrichene Wände, überdacht von der ganz in Schwarz gehaltenen Decke – eine interessante, aber durchaus harmonische Kombination. In der Ecke schwebt ein Buddha auf halber Höher der Wand, rechts und links flankiert von zwei Koi-Silhouetten. Die beliebten japanischen Schmuck-Karpfen schwimmen nicht grundlos auf den hellen Wänden, denn vor dem Pavillon gibt es einen wunderschönen Koi-Teich, mit dem wir zum nächsten Thema überleiten.

Gartengestaltung mit japanisch-asiatischen Elementen

Der Koi-Teich

Vor dem so erfolgreich zum japanischen Pavillon mutierten Gartenhaus Maik-28 erstreckt sich ein Gartenteich, in dem sich einige große Kois – die „Nationalfische“ Japans – offensichtlich sehr wohl fühlen:

gartenhaus-mit-koi-gartenteich2

Der Ursprung der Koi liegt nicht in Japan, sondern in China, wo etwa 500 vor Christi bei der Flusskarpfenzucht Farbmutationen entstanden. Mit der Verbreitung des Buddhismus im 7. Jahrhundert kamen die Kois nach Japan und wurden auf dortigen Reisfeldern ausgesetzt, wo es zu erneuten Farbmutationen kam. Mittlerweile sind die attraktiven Fische auch in Europa bekannt, es gibt Koi-Austellungen und Koi-Züchtervereine, sowie immer mehr begeisterte Koi-Freunde mit eigenem Koi-Teich. Die weiß-bunten Fische sehen aber auch wirklich beeindruckend aus und sind durchaus zutraulich:

kois

Einen Koi-Teich sollte man sich nicht nur als „Deko-Element“ in der Gartengestaltung anlegen, denn die Kois brauchen spezielle Bedingungen und gute Pflege. Wer sich aber Zeit nimmt, einliest und mit den schönen Tieren befasst, wird viel Freude mit diesem Hobby haben, und ganz nebenbei auch einen sehr japanischen Gartenteich! (Viel Wissenswertes über Haltung, Pflege und Zucht sowie den artgerechten Teichbau findet sich im Koi-Lexikon)

Steine, Kies und Brücken

Neben Teichen und Wasserläufen sind Steine ein wichtiges Gestaltungselement japanischer Gärten. Große Findlinge, ein Stück weit eingegraben, Kiesbeete, die Wasserläufe simulieren, Steinbeete, die größeren Kies mit noch größeren Flusskieseln kombinieren – ohne Steine wirkt ein Garten nicht wirklich japanisch!

Hier als Beispiel ein Kundenprojekt: das Gartenhaus Modell Madeira-44 mit japanischen Steinbeeten:

japanische Steinbeete

Typisch für japanische Gärten sind auch Brücken, die entweder über Teiche und künstliche Wasserläufe führen oder über Kiesbeete, die das Wasser lediglich symbolisieren:

kiesgarten

Ob echte oder symbolisierte Wasserläufe: niemals sollten sie gerade verlaufen! Das gilt auch für sämtliche Gartenwege, die immer „natürlich“ aussehen, also nie geradeaus oder im rechten Winkel verlaufen sollten.

Statuen und andere Deko-Elemente

Häufiger als die oben gezeigten Krieger-Statuen zieren Steinlaternen, kleine steinerne Pagoden und Schreine den Garten im japanischen Stil. Wer nach „Gartendeko japanisch“ sucht, findet vielerlei Varianten dieser Deko-Elemente, die im Garten ohne viel Aufwand ein fernöstliches Flair verbreiten. Hier als Beispiel der steinerne Schrein im Garten eines Kunden: aufgestellt vor dem Saunahaus Cubus-70 E, verziert mit einer bunten Gebetsfahne:

saunahaus-garten

Eine antikisierte metallene Öllampe korrespondiert stilistisch mit dem Schrein am Saunahaus:

buddhistisch-inspirierter-garten2

In bundesdeutschen Gärten beliebt ist der „Rosenbogen“, den man in fast jedem Garten in irgend einer Form antrifft. Wer den japanischen Stil durchziehen will, ersetzt ihn durch den japanischen Holzbogen, der ebenfalls als Garten-Deko im Handel erhältlich ist – meist etwas weniger auffällig gefärbt als dieser hier:

japanischer Torbogen

Welche Pflanzen für den japanischen Garten?

Das Wichtigste zum Schluss: ohne passende Bepflanzung kann im „japanischen Garten“ keine fernöstlich anmutende Atmosphäre entstehen. Wer noch Gelegenheit hat, Bäume zu pflanzen, sollte Kirschen wählen, denn zweifellos ist der Kirschbaum der Lieblingsbaum der Japaner. Die Kirsche ist eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur: Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Die Zeit der Kirschblüte markiert einen Höhepunkt im japanischen Kalender und den Anfang des Frühlings.

kirschblüte

Nebenbei hat die Wahl des Kirschbaums auch noch den schönen „Nebeneffekt“, dass man die Früchte ernten kann und Kirschbäume auf fast jedem Gartenboden gut gedeihen.

Weitere beliebte Pflanzen im japanischen Garten sind Bambus-Stauden und chinesische Ziergräser. Man setzt sie naturgemäß in Gruppen, meist sind sie pflegeleicht und recht robust. Allerdings sollte man bei der Auswahl darauf achten, nicht allzu dominante Sorten zu erwerben: es gibt Bambus-Varianten, die sich massiv ausbreiten, auch recht schnell bis in die Nachbargärten hinein!

Unter den Büschen bzw. kleinen Bäumen beliebt ist auch der Fächer-Ahorn bzw. Zier-Ahorn, dessen phasenweise rotes Blattwerk einen wundervollen Kontrast zu grün belaubten Büschen in der Umgebung setzt:

Zierahorn im japanischen Garten

Gartenbonsais und Gehölze wie Buchsbaum, Zypressen, Taxus und Lebensbäume empfehlen sich ebenfalls für Gärten im Japan-Stil, wenn man sich zutraut, den aufwändigen Formschnitt, der zum richtigen Styling dazu gehört, auch regelmäßig zu leisten. Insbesondere bei den beliebten Bonsai-Kiefern ist das keineswegs so trivial wie ein Heckenschnitt, sondern – ähnlich wie das Halten von Kois – ein Hobby für sich! Anders als Bonsais für die Wohnung stehen Gartenbonsais nämlich nicht in flachen Pflanzschalen, sondern werden direkt in die Erde gepflanzt. Sie klein und in der gewünschten Form zu halten, ist eine Kunst! Vernachässigt man den Beschnitt, unterscheiden sie sich nach ca. drei Jahren nicht mehr von herkömmlichen Kiefern. Und das wäre doch sehr schade!

Gartenbonsai

Wir hoffen, Sie inspiriert zu haben und wünschen gutes Gelingen bei der Gestaltung Ihres Gartenhauses und Gartens im japanischen Stil!

Sie suchen zusätzliche Inspiration rund um Gartenhäuser? Schauen Sie doch einmal auf unserem Pinterest-Board zu Die besten Kundenprojekte vorbei. Dort haben wir zusätzlich eine Vielzahl an schönen Boards zum Thema Haus, Garten und Gartenhaus für Sie zusammengestellt.

Folgen Sie uns auch gern auf Facebook, Instagram und Twitter, damit Sie keinen unserer neuen GartenHaus-Magazinartikel mehr verpassen.

Kundenprojekte

***

Bildnachweis:

Stein im Sand: fotofabrika – fotolia.com
Japanische Inneneinrichtung: Andreas Mueller – fotolia.com
Goldener Tempel Kyoto: andresgarciam – fotolia.com
Steingarten mit Brücke: beeboys – fotolia.com
Japanischer Torbogen: Artur Henryk – fotolia.com
Kirschblüte: Thaut Images – fotolia.com
Ahorn: TOMO – fotolia.com
Gartenbonsais: naughtynut – fotolia.com
alle anderen: Gartenhaus GmbH