Ein leuchtend rotes Gartenhaus inmitten einer grünen Idylle am Seeufer: Familie Heinzig hat sich ein Gartenhaus errichtet, das man garantiert nicht übersieht! Der Aufbau war anspruchsvoll, denn erst musste eine alte Hütte weichen, deren Terrassenunterbau erhalten werden sollte. Sehen Sie zu, wie das Gartenhaus Schritt für Schritt entsteht: vom aufwändigen Fundament bis zur selbst gebauten Einrichtung mit Kaminofen.

Wie das Gartenhaus Aalborg-70 an den Fischteich kam

Es war einmal eine kleine rote Gartenhütte, die auf einem wunderbar ruhigen Grundstück am Waldrand stand. Die Hütte war hübsch, aber alt und viel zu klein, um für Familie Heinzig ein „Wohnzimmer im Grünen“ zu sein.

Die Heinzigs bewohnen ein altes fränkisches Bauernhaus in einem nahe gelegenen Dorf, dessen Garten auch zu klein ist, vor allem aber zu nahe an den Nachbarn! Als das Grundstück mit der Hütte zum Verkauf stand, freuten sie sich und griffen gleich zu: Was für ein perfekter Ort, um dem Alltag zu entfliehen und das Leben zu genießen!

Herr Heinzig baute eine Terrasse mit Tisch und Gartenbank vor die kleine Hütte, um mehr Platz zu gewinnen. Das sah sehr schön aus, war aber noch immer viel zu klein, um mit Freunden und Familie bei einem guten Wein den Tag ausklingen zu lassen.

das alte Gartenhaus

Auf die Dauer störte es immer mehr, dass die kleine Hütte nicht genügend Platz für die ganze Familie bot, weder drinnen noch draußen. Also reifte der Entschluss, an ihrer Stelle ein neues Gartenhaus zu errichten. Und weil Herr Heinzig gerne selber baut, sollte es ein DIY-Haus werden. Der Plan schien einfach: Vier Wände mit Rahmen zu Hause vorfertigen, zum Teich transportieren, zusammenschrauben, Dach drauf und fertig!

Warum es dann doch anders kam, dazu schrieb uns Herr Heinzig:

„Ich fing an, Pläne zu zeichnen, den Materialbedarf zu kalkulieren, mich über Isolationsmöglichkeiten zu informieren. Naja, so alles was dazu gehört bis hin zur Kostenabschätzung. Beim Vergleichen der Kosten für das Selberbauen mit den Preisen für einen fertigen Bausatz sind wir dann doch mehr und mehr zum Suchen eines passenden Bausatzes im Internet übergegangen.“

Es musste allerdings ein Gartenhaus sein, das zum vorhandenen Terrassenbau passte:

„Grundvoraussetzungen bei dieser Suche waren, dass die neue Hütte eine Fläche von ca. 4 mal 4 Metern mit einer überdachten Terrasse von 4 mal 2,5 Metern haben muss, damit wir die bestehende Terrasse integrieren können. Auch haben wir Wert darauf gelegt, dass die Bauteile solide sind und aus massivem Material bestehen. Bei der Internetrecherche haben wir dann immer auch die Bewertungen der Kunden zu Rate gezogen. Ja, und so sind wir beim Gartenhausmodell Aalborg 70 der Gartenhaus GmbH gelandet.“

Das Gartenhaus Aalborg-70 erfüllt diese Anforderungen punktgenau. Hier ein Katalogbild und ein Blick auf den Grundriss mit allen Maßen:

Gartenhaus Aalborg-70 mit Grundriss

Hauptraum und Terrasse des Gartenhauses Aalborg-70 bieten zusammen 27,48 m² Fläche zum Wohnen drinnen und draußen. Das Haus besteht als massiven Blockbohlen in 70mm Stärke, es ist also sehr stabil und dank der Wandstärke auch besser isoliert gegen Hitze und Kälte als dünnwandigere Modelle. Fenster und Doppeltür sind dazu passend isolierverglast. Die integrierte Terrasse ist genau 2,50 Meter tief, passt also zum Unterbau des vorhandenen Terrassenbaus. Imprägnierte Terrassenbretter sind im Lieferumfang enthalten, genau wie der massive Holzfußboden für den Innenraum.

Familie Heinzig hat das Gartenhaus im Juli bestellt. Der Abriss der alten Hütte und der Fundamentbau für das neue Haus sollten bis zum Liefertermin Mitte September fertig werden. Nicht viel Zeit, denn diese Vorarbeiten gestalteten sich doch aufwendiger als gedacht!

Gartenhaus planen: Abriss und Fundamentbau am Teich

Der Abriss bzw. Abbau der alten Gartenhütte gestaltete sich unproblematisch, denn sie war auf sehr einfache Weise erbaut: alles auseinander schrauben, Wände umfallen lassen, fertig. Wenn dabei noch ein Freund des Hauses mithilft, ist das Werk schnell getan. Hier sehen Sie die fleißigen Baumeister bei der Entsorgungsarbeit:

Abriss altes Gartenhaus

Sehr viel schwieriger ist es, ein Fundament direkt am Ufer eines Fischteichs zu errichten. Herr Heinzig berichtet:

„Sorgen und Arbeit bereitete das Vorbereiten des Untergrundes für den Neubau. Da wir die Hütte auf einer feuchten Wiese im unmittelbaren Uferbereich des Teichs errichten wollten, haben wir einen Minibagger ausgeliehen und etwa einen Meter tief Erdreich ausgehoben. Dabei sind wir erwartungsgemäß auf anstehendes Grundwasser gestoßen.“

Fundamentgrube wird ausgebaggert

„Als nächste Hau-Ruck-Aktion folgte das Einbringen von etwa zehn Tonnen Steinen (bei uns sogenannte Schrotten) aus einem Steinbruch. Ein Bekannter hat dieses Material mit seinem Traktor bis zum Anfang der feuchten Wiese gefahren, die restlichen knapp 50 Meter ging es dann zu Fuß und mit der Schubkarre weiter. Mein Schwager, sein Sohn und ich waren nach drei Tagen Steine schleppen richtig fertig. Kein Wunder, oder? Die Steine mussten auch ordentlich verdichtet werden. Dazu haben wir eine Rüttelplatte im Baumarkt ausgeliehen.“

Fundamentbau Gartenhaus

„Als Abschluss dieses Unterbaus haben wir Betonplatten verwendet, die zufällig gerade aus dem Industriefußboden eines Gewerbebetriebes raus geschnitten worden waren und entsorgt werden sollten. Diese Betonplatten waren etwa 1,2 mal 0,8 Meter groß und 30 Zentimeter dick. Zum Positionieren der Platten brauchten wir wieder die Hilfe eines Freundes mit seinem Radlader. Diese Vorarbeiten hatte ich, ehrlich gesagt, leicht unterschätzt.“

Unterkonstruktion Gartenhaus

Dennoch haben sie es geschafft! Im Oktober waren die Vorarbeiten beendet, der Aufbau konnte beginnen!

Gartenhausaufbau: Die neue „rote Hütte am See“ entsteht

Das Gartenhaus Aalborg-70 war wie angekündigt im September in Form von zwei großen Packstücken angekommen. Nach kurzer Zwischenlagerung in einer Lagerhalle transportierte sie ein Helfer mit dem Radlader neben die Baustelle, so dass der Aufbau am 9. Oktober beginnen konnte.

Packstücke Bausatz Gartenhaus

Auspacken, sortieren, den Überblick gewinnen; Die Hölzer wurden selbstverständlich auf einer Plane ausgelegt, damit sie nicht von unten Feuchtigkeit ziehen können!

Sortieren der Hölzer fürs Gartenhaus

Los gehts: Auf der hölzernen Unterkonstruktion des Fundaments werden die vorimprägnierten Basishölzer des Bausatzes ausgelegt. Gut geplante Arbeitsteilung ist ab jetzt das Mittel der Wahl:

„Zum Glück hatten wir uns vorher eingehend mit dem Aufbauplan beschäftigt und die Nummerierung der Teile in Listen mit der erforderlichen Reihenfolge übertragen. So konnten wir dann die Arbeit wie folgt aufteilen. Unser Neffe hatte die verantwortungsvolle Aufgabe der Teileausgabe, die Frauen haben die Einzelteile die letzten Meter zur Baustelle getragen und wir Männer haben alles zusammengefügt. Es verlief alles reibungslos und in geordneter Ruhe.“

Basishöler werden ausgelegt

Die Wände wachsen zügig heran, denn dank des einfachen Nut- und Federsystems müssen die Blockbohlen nur ineinander gesteckt werden. Hier wird gerade der Türrahmen eingefügt:

Tüerrahmen wird eingesetzt

Und weiter gehts: Dem Türrahmen folgen die Fensterrahmen, das Gartenhaus nimmt zügig Gestalt an.

„Zwischenzeitlich haben wir nach den ersten zwei bis drei Lagen die Diagonalenmaße geprüft und später die Senkrechten. So konnten wir abends voller Stolz auf die vier stehenden Wände mit eingesetzten Fenstern und Tür blicken.

Gartenhausaufbau 4 Szenen

Als nächstes folgen die Dachbalken, die das Dach des Gartenhauses und der Terrasse tragen werden. Die endgültige Form des Gartenhauses Aalborg-70 ist nun erkennbar, es fehlt nurmehr das Dach selbst.

Der Dachstuhl des Gartenhauses

Brett für Brett wird das Dach nun gedeckt – und zwar mit 18 mm starken Nut- und Federbrettern.

Unser Tipp: Achten Sie beim Gartenhauskauf auf die Stärke der Dachbretter. Viele Anbieter verkaufen Gartenhäuser mit sehr dünnen Dachbrettern oder billigen Spanholzplatten.

Dachdeckung Gartenhaus

Solange das Dach zwar komplett, aber noch nicht regensicher eingedeckt ist, schützt man es am besten mit einer provisorisch angebrachten Kunststoffplane.

Schutzplane auf dem ungedeckten Dach

So ist auch mal eine Woche Pause drin, die sich Herr Heinzig und seine Helfer in diesem Stadium gönnen.

Danach folgt als nächster Schritt das Aufbringen der Dachpappe, die das Gartenhaus abdichtet und gegen die Unbilden der Witterung schützt.

Dachpappe wird aufgebracht

Den ersten Außenanstrich des fertig gestellten Gartenhauses bewältigt Familie Heinzig eine weitere Woche später zu viert.

Natürlich wird es wieder ein kräftiges Rot, genau wie die alte Hütte.

Gartenhaus rot gestrichen

Am 8. November – ein herrlicher Spätherbsttag mit viel Sonne – sind dann die neuen Terrassenfußbodenbretter an der Reihe.

Der alte Unterbau bekommt ein neues Oberdeck, bestehend aus tragenden Vierkanthölzern und vorimprägnierten Terrassendielen.

Gartenhaus Terrassenbau

So langsam erkennt man die Vorteile einer Terrasse direkt am Seeufer!

Sogar im November wird man hier noch gerne verweilen wollen, zumindest solange die Sonne scheint!

Terrassenbau am Gartenhaus

Das Werk ist getan, es folgt die verdiente Pause.

Und Herr Heinzig kann sich über die unverhoffte Bewirtung freuen:

„Meine Frau hat mich dann mittags mit Käse und Rotwein überrascht und belohnt. Da konnten wir zum ersten Mal unsere schöne neue Hütte etwas genießen.“

verdiente Pause

Als allerletzte Aktion in diesem Jahr zimmert Herr Heinzig dann noch Fensterläden für das neue Gartenhaus.

Sie sollen vor Einbrüchen schützen und sind – passend zum Gartenhaus – im gleichen Rot gestrichen.

Fensterläden ans Gartenhaus

Mit viel Einsatz, Fleiß und ein bisschen Glück ist es gelungen, das Gartenhaus Aalborg-70 vor dem Einbruch des Winters fertig zu stellen.

Weil es kein Winterbild gibt, hier mal ein Foto der fertigen Hütte aus dem nächsten Jahr.

Ist es nicht wunderschön geworden, das rote Gartenhaus am See?

Die Hütte am Teich

Die Einrichtung: Kaminofen, Küchenbuffet und selbst gebaute Möbel

Äußerlich fertig aufgebaut und gestrichen, hätte man das neue Gartenhaus nun eigentlich „in die Winterruhe entlassen“ können. Nicht so Familie Heinzig, die nun die Inneneinrichtung in Angriff nahm:

„Den Winter über haben wir dann wieder Tische und Bänke gezimmert und nach einem kleinen Ofen gesucht. Den hatten wir recht schnell gefunden, schwieriger war die Antwort auf die Frage, wie wir die Rauchrohre durch die Holzwand führen sollten. Schließlich wollten wir die neue Hütte ja nicht gleich abfackeln! Als Lösung haben wir die Ecke, in der der Ofen steht, inklusive Fußboden mit Faserzementplatten ausgekleidet und ein etwa 40 mal 40 Zentimeter großes Loch in die Außenwand geschnitten. Da hinein kam ein Rohrfutter aus Faserzement, von außen verkleideten wir die Durchführung mit einer Abdeckung aus Aluminiumblech.“

Sicherungsbereich Ofen

Der fertige Kaminofen kann sich wahrlich sehen lassen! Wer möchte da nicht gerne davor sitzen, wenn die brennenden Holzscheite glühen und knistern? Das urige Küchenbüffet steuerte die Oma von Frau Heinzig zur Einrichtung bei.

Es passt hervorragend zum Ofen und zu den naturbelassenen Holzwänden des Gartenhauses. Gläser, Geschirr, Besteck, Kerzen, ein paar Werkzeuge, Spiele und ein Radio finden im geräumigen Inneren ihren Platz, so dass der Wohnraum sehr aufgeräumt wirkt.

Holzofen im Gartenhaus

Der Holzboden ist mit Spanplatten und Vinylparkett belegt, so dass jetzt auch mal nass gewischt werden kann, wenn es nötig sein sollte.

Die selbst gezimmerten Möbel – ein langer Tisch, Bänke und Hocker – passen wunderbar und bieten Platz für mehr als acht Personen.

Endlich genug Platz, um auch mal bei Regen einen Abend mit Gästen im Gartenhaus ausklingen zu lassen.

Inneneinrichtung Gartenhaus

Jedes Detail des Innenraums ist mit viel Liebe ausgewählt und gestaltet, dabei aber auch immer zweckmäßig.

Eine kleine rustikale Küchenzeile mit Kochplatte, Handwaschgelegenheit und Unterschränken ist ebenfalls vorhanden.

Innenraum Gartenhausküche

Die Großmutter von Frau Hinzig hat nicht nur das Buffet beigesteuert, sondern auch den ganzen Winter gehäkelt und wunderschöne Ziergardienen für die Türen und Fenster erschaffen. Ein Handwerk, das heute kaum mehr jemand in dieser Perfektion erlernt.

Die Gardinen und Häkelbordüren erschaffen eine gemütlich-romantische Atmosphäre, in der man sich gerne aufhält und vom stressigen Alltag erholt.

Deko ghäkelte Vorhänge und Zierränder

In Sachen Gartenhaus Beleuchtung fällt natürlich sofort die originelle Baumstammleuchte auf, die von der Decke des Gartenhauses herunter hängt. Dazu erläutert Herr Hinzig;

„Die Beleuchtung ist momentan noch nicht ganz fertig. Die Lampe über dem Tisch ist aus einem halben Baumstammstück und wir haben dort zwei LEDs eingebaut. Weiter gibt es eine Lampe über dem Fenster neben der Tür, also dort wo wir mit Gas kochen und Geschirr spülen, und eine Lampe auf der Terrasse. Wenn wir jetzt Strom brauchen, müssen wir noch eine Autobatterie mitnehmen. Später soll mal noch eine kleine PV-Anlage mit Solarstromladeregler die Batterie speisen.“

Baumstammlampe

Zuletzt nochmal ein Blick auf das Gartenhaus am See – ist es nicht wunderschön geworden?

rote Hütte am See

Falls jemand die Balustrade vermisst, die im Lieferumfang enthalten ist, die hat Familie Heinzig durch ein paar dicke Halteseile ersetzt:

„Der Zaun hätte uns zu sehr eingesperrt. Wir wollten die Freiheit und den Blick auf den Teich genießen. Aber ein bisschen Absperrung und Geländer braucht man schon, schließlich geht es von der Terrasse nach vorn etwa einen Meter in die Tiefe und man landet im Wasser, wenn man fällt.“

Wir bedanken uns für die Fotos und wünschen Familie Heinzig viele Jahre Freude mit dem Gartenhaus Aalborg-70!

Gartenhaus Aalborg-70

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