Über zehn Jahre hatte das alte Gerätehaus schon auf dem Buckel und hätte wohl keinen weiteren Herbst mehr überstanden. Familie Gruner entschied sich kurzerhand für Abriss und Neubau: Das Gartenhaus CAROL beherbergt nun Werkzeuge und Gerätschaften, strahlt in frischen Farben und braucht nur die Sonne für die Beleuchtung.

geraetehaus-carol Das Gartenhaus Modell Carol TE ist ein kleines, preiswertes Gerätehaus mit stabilen 28 Millimeter Wandstärke. Aus dem Sockelmaß von 240 x 180 Zentimetern ergibt sich eine Nutzfläche von 4,3 Quadratmetern – genug Platz, um alles unterzubringen, was man im Garten so braucht, inklusive Schubkarre und Fahrrad. Die breite Leimholz-Doppeltür wird von einem 30cm tiefen Vordach geschützt, für die Belichtung bei Tag sorgen in die Türflügel integrierte Fensterelemente im Sprossendesign.

Zum Lieferumfang gehört ein 18 mm starker Massivholzfußboden und ein ebensolches Dach aus Nut- und Federbrettern. Die Fundamenthölzer sind bereits vorimprägniert, Türschloss, Drückergarnitur und Montagematerial liegen ebenfalls bei. Ansonsten wird das Gerätehaus naturbelassen geliefert. Dachpappe, Schindeln und Regenrinne können als Zubehör bestellt werden. Auf dem Katalogbild rechts sieht das Gartenhäuschen CAROL noch ein bisschen langweilig aus, doch was Familie Grunder daraus gemacht hat, kann sich wirklich sehen lassen!

Start mit Hindernissen

Uns hat natürlich interessiert, warum die Wahl genau auf dieses Modell gefallen ist, schließlich ist die auswahl an Gerätehäusern ziemlich groß! Herr Gruner schrieb uns dazu:

„Am Anfang unseres Vorhabens stand ein Plan. Entstehen sollte ein Fundament für das neue Gartenhaus. Das Fundament sollte rechts um einen Stellplatz für die Regenwassertonne und links um einen Stellplatz für eine Polsterbox erweitert werden. Ein Eingangsbereich sollte zusätzlich noch das Fundament vorne erweitern. Das war der Plan dazu.
Passend dazu hatten wir ein Gartenhaus bestellt. Leider hat der Hersteller Insolvenz angemeldet und so standen wir ohne Gartenhaus da. Zum Glück haben wir dann ein Gartenhaus von der Gartenhaus GmbH gefunden mit ähnlichen Maßen, das noch viel schöner war.“

Es freut uns natürlich, hier „rettend eingesprungen“ zu sein – und noch mehr, dass wir dank der Fotos zeigen können, wie das neue Gerätehaus das alte ersetzt hat. Herzlichen Dank dafür – und los gehts!

Das alte Gerätehaus wird abgerissen

Das alte Gerätehaus war schon ein wenig baufällig und musste dringend erneuert werden. Es hatte eine Seitenlänge von 1,80 m und stand auf einem Untergrund aus ein paar halbwegs gerade verlegten Wegeplatten. Im Lauf der Zeit stand es nicht mehr ganz gerade und zum Schließen der Türen musste man an einer Seitenwand ziehen, damit das Schloss in eine Position kam, die das Schließen überhaupt erst ermöglichte. Hohe Zeit für einen Neubau!

altes-geraetehaus

Der Abriss des alten Gartenhauses ergab eine Menge Holz, das zur Entsorgung zur örtlichen Wertstoffanlage geschafft wurde. Da diese in fußläufiger Nähe lag, konnte das an einem einzigen Samstag erledigt werden.

abriss-geraetehaus

Nun war der Weg frei für den Neubau, wofür zunächst ein stabilies Fundament geschaffen werden musste.

Ein stabiles Plattenfundament entsteht

Zunächst wurde der Grundriss des künftigen Fundaments grob abgesteckt und die Ränder ausgeschachtet. Die gesamte Fläche auszuheben gehörte zu den wirklich anstrengenden Arbeiten.
fundament-ausschachtung

Es folgte das Setzen des Pflasterbandes. Dazu brauchte es Gartenbaubeton, etwas Wasser und natürlich etwas Übung. An einem weiteren Wochenende war auch dieser Teil geschafft.

pflasterband

Die Umrandung wurde nun mit reichlich Splitt und einigen übrig geblieben Steinen aufgefüllt. Der Grund für die Bodenplatten war nun bereitet, die jetzt ausgelegt werden konnten:

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Zusätzliche Erde diente der Begradigung des Untergrunds rund um das Fundament. Und so sah die fertige Bodenvorbereitung für das neue Gartenhäuschen aus:

geraetehaus-fundament

Der Gerätehausaufbau: dank Aufbauanleitung ganz einfach

Geliefert wurde das Gartenhaus Carol TE in einem einzigen Packstück, lediglich die Dachschindeln kamen in einem extra Paket. Zwar konnte der LKW nicht ganz bis zum Zielort fahren, doch hatte er einen Gabelstabler dabei, mit dem beides sehr nahe der kleinen Baustelle platziert werden konnte.

Gerätehaus CAROL verpackt

An einem Freitag, es wurde gerade hell, ging es los mit dem Aufbau. Mit Hilfe der sehr verständlichen Aufbauanleitung war der Anfang schnell gemacht.

basishoelzer

Das Ziel, die Außenwände und Türen an einem Tag aufzubauen, wurde locker erreicht. Nach wenigen Stunden war bereits zu erkennen, was hier aufgebaut wird. Nachbarn kamen vorbei und unterstützten die fleißigen Baumeister mit aufmunternden und anerkennenden Worten.
Die Wände aufzubauen erwies sich als sehr einfach. Alle Holzteile hatte man bereits vor dem Verbau mit Lasur gestrichen.

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Auch das Einsetzen der Türflügel ging leicht von der Hand:

geraetehaus-aufbau-corpus

Am Folgetag kam das Dach an die Reihe. Die Dachbretter waren schnell aufgenagelt – sehr einfach!

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Etwas herausfordernder erschien zunächst die Verlegung der Dachschindeln. Als Unterlage diente die übliche Dachpappe, mit Dachpappennägeln fixiert. Darauf sollten dann die Schindeln kommen, doch wie genau? Das Video zur Verlegung von Bitumendachschindeln erwies sich als sehr hilfreich, so dass auch diese Arbeit erfolgreich abgeschlossen werden konnte. So sah dann das Tageswerk aus:

gartenhaus-geraetehaus-seitenansicht

Damit war der Aufbau fast abgeschlossen. Was jetzt noch fehlte war der Boden des Gartenhäuschens, was nach wenigen Stunden ebenfalls erledigt war.

geraetehaus-holzboden

Fehlt nurmehr die Beleuchtung, für die sich Familie Gruners eine elegante Solar-Lösung hat einfallen lassen.

Solarbeleuchtung mit Bewegungsmelder

Licht im neuen Gerätehaus sollte schon sein, denn auch in der dunklen Jahreszeit und Abends braucht man evtl. mal ein Werkzeug, das dort aufbewahrt wird. Da kein extra Stromanschluss verlegt werden sollte, haben sich die Gruners für einen solargespeisten Bewegungsmelder mit Lampe entschieden, die automatisch aufleuchtet, wenn das Gartenhaus betreten wird. Auf dem Dach befindet sich das zugehörige Solarpannel – klein, aber völlig ausreichend.

geraetehaus-dachschindeln

Die Lampe mit dem Bewegungsmelder ist innen über der Tür angebracht und funktioniert sehr gut, sobald man das Gerätehaus betritt.  Bei Tag fällt das Lampenlicht kaum auf, doch in der Dämmerung reicht das Licht vollkommen aus. Sie leuchtet maximal eine Minute, dann schaltet sie sich ab – sehr Strom sparend. Und es funktioniert trotz schlechtem Wetter und bedecktem Himmel prima!

solarbetriebene-lampe

Mit der Beleuchtung war der Aufbau abgeschlossen. Es fehlte nur noch etwas Farbe…

Anstrich und Einrichtung

Das Gerätehaus CAROL bekam als attraktives Finish eine Farbkombination aus Weiß und Grau, passend zum ganz ebenso gestrichenen Wohnhaus. Vor dem Aufbau wurden bereits alle Teile mit Remmers Wohnraum-Lasur gestrichen, die Außenflächen gleich zweimal. Einige Tage Trockenzeit gingen ins Land bevor die Außenseiten mit Holzschutzfarben in Weiß und Grau ihre endgültige Farbe bekamen.

geraetehaus-grau-weiss

Innen blieben die Wände naturbelassen. Eingerichtet wurde das Gerätehaus mit stabilen Regalen und Haken, die nun jede Menge Werkzeuge und Gerätschaften beherbergen:

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Auf den Holzboden des Gartenhauses kam robustes PVC, dem Feuchtigkeit und möglicherweise mal herein getragener Dreck nicht viel anhaben kann:

fussabtreter

Zu guter Letzt: Auch ein Namensschild darf natürlich nicht fehlen!

namensschild

Es ist vollbracht: Das neue Gartenhaus CAROL ist fertig gestellt! Es ist zwar vor allem praktisch, sieht aber auch wunderschön aus! Im kommenden Jahr soll noch eine Dachrinne angebracht werden, doch hat Familie Gruner bereits jetzt allen Grund, stolz auf ihr schönes, neues Gartenhäuschen zu sein!

geraetehaus-fertig-aufgebaut

Wir wünschen viele Jahre Freude mit dem neuen Gartenhaus CAROL!

Weitere Aufbaugeschichten finden Sie hier.

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