Wer ein neues Gartenhaus sucht, trifft auf eine Vielzahl möglicher Bauweisen, die sich auf den ersten Blick vor allem durch die verschiedenen Dachformen unterscheiden. Traditionelle Formen und moderne, kreative Varianten stehen zur Wahl, die wir hier vorstellen und ein wenig erläutern wollen.

Wenn ein Kind ein Haus malt, entsteht in aller Regel ein Bild vom klassischen Satteldach, auch Giebeldach genannt. Es besteht aus zwei schrägen Dachflächen, die auf dem Dachfirst mittig aufeinander treffen und ist eine in unseren Breiten seit Jahrhunderten übliche Dachform, die viele Vorteile hat. Durch die Schrägen wird Regen gut abgeleitet, wobei in schneereichen Gebieten flachere Schrägen das spontane Abrutschen der Schneemasse verhindern. Vorteilhaft am Satteldach ist die einfach Bauweise des Dachstuhls und der mögliche Raumgewinn. Im Gartenhaus kann der gewonnene Raum zum Beispiel für einen Schlafboden genutzt werden, gelegentlich sorgt ein extra Fenster im Giebelbereich für mehr Licht.

Ein schönes Beispiel für ein solches Gartenhaus mit Satteldach und Schlafboden ist das beliebte Schwedenhaus:

Gartenhaus im Schweden-Style

Ein schönes Beispiel für ein solches Gartenhaus mit Satteldach und Schlafboden ist das beliebte Schwedenhaus.

Eine praktische Variante des Satteldachs entsteht, wenn die Schrägen deutlich über die Wände des Gartenhauses hinaus ragen. So wird etwa beim Gartenhaus Max-28 A eine Stellfläche gleich mit überdacht – ideal um Mülltonnen abzustellen oder Holz trocken zu stapeln.

Gartenhaus mit Satteldach und überdachter Stellfläche

Der Dachüberstand eignet sich perfekt um darunter z.B. Mülltonen abzustellen.

Das Pultdach: schlicht und modern

Eine weitere, bei Gartenhäusern häufig anzutreffende Form ist das Pultdach. Mit nur einer geneigten Fläche, die meist zur Wetterseite hin ausgerichtet wird, hat es die Form eines Pults, wie es früher in den Schulen genutzt wurde und noch heute als „Rednerpult“ üblich ist. Gestalterisch kann man mit einem Pultdach einiges anfangen, es z.B. begrünen oder auch recht einfach für eine Solaranlage nutzen.

Auch das Pultdach gibt es in einer Variante, bei der das Dach über den umbauten Raum hinaus ragt. Das sogenannte „Schleppdach“ schafft so zusätzlichen trockenen Abstellraum bzw. Unterstellfläche, wie etwa beim Modell Martina-28.

Pultdach mit Schleppdach

Eine weitere Variante des Dachüberstandes ist das sogenannte Schleppdach.

Kreatives Design: das Doppel-Pultdach

Viel Gestaltungsspielraum bietet auch eine kreative Variante des Pultdachs: das Doppel-Pultdach, auch Stufendach genannt, schafft Raum für eine zweite Wohn- bzw. Schlafebene. Zwei Pultdächer sind hier einander entgegengesetzt, jedoch etwas versetzt positioniert. Der so entstehende Giebelbereich wird oft für zusätzliche Fenster genutzt, die den gewonnenen Raum belichten. Diese Dachform ist sehr „trendy“ und findet sich vor allem bei größeren Gartenhäusern wie etwa dem Garten- und Freizeithaus Pulti-Royal 70.

Gartenhaus mit Doppelpultdach

Der höhenversetzte Giebel lässt zusätzliches Tageslicht ins Innere fallen.

Im Sortiment der Gartenhaus GmbH findet sich gleichwohl auch eine kleine und preiswerte Gartenhaus-Variante mit dem schicken Doppel-Pultdach. Das Modell Aktiva 40 verfügt aufgrund seiner kleineren Größe zwar nicht über einen Schlafboden, doch ermöglicht das Doppel-Pultdach ein langgezogenes Oberlicht, das den Innenraum des Gartenhauses hell und gemütlich macht.

Gartenhaus mit Doppelpultdach

Doppel-Pultdächer sind architektonisch ein Hingucker.

Doppel-Pultdächer vereinen die Vorzüge von Sattel- und Pultdach, schützen perfekt die Wände und sind in jedem Garten ein „Hingucker“, den man nicht allzu versteckt platzieren sollte.

Das Flachdach: klare Linie, moderner Stil

Ein Flachdach ist – entgegen dem Namen – nicht gänzlich flach. Es weist in der Regel noch eine Neigung von weniger als 10 Prozent aus, damit das Regenwasser gut ablaufen kann. Flachdächer sind ein modernes Statement in Sachen Gartenhausarchitektur und passen gut in Gärten mit klarer Linienführung. Sie harmonieren wunderbar mit den auch im Gartenbereich immer beliebter werdenden Lounge-Möbeln. Ein Flachdach nimmt zudem in der Höhe keinen Platz weg, was in Gärten mit altem Baumbestand oft wichtig sein kann.

Gartenhäuser mit Flachdach sind oft Design-Häuser, die auch abseits der Dachgestaltung besonders schicke Details aufweisen, z.B. durch außergewöhnlich große Fenster und Türen. Das Design Gartenhaus Avantgarde-44 Iso verfügt darüber hinaus noch über einen mit überdachten Sitzbereich, der über große Flügeltüren und ein extra Fenster mit dem Innenraum verbunden ist.

Gartenhaus mit Flachdach

Das Flachdach sieht nicht nur schick aus sondern spendet auch Schatten und Schutz für die Terrasse.

Im Sektor der kleineren Gartenhäuser ist das Flachdach-Gartenhaus Cubus-4035 ein weiteres Beispiel für interessantes und ungewöhnliches Gartenhaus-Design. Seine über Eck angeordneten hohen Fenster und die klare, ungebrochene Kubus-Gestalt, die so nur mit einem Flachdach möglich ist, machen es zu einer perfekten Kombination aus Funktionalität und Ästhetik.

modernes Design-Gartenhaus mit Flachdach und hohen Fenstern

Ohne Überhang kann der gesamte Innenraum uneingeschränkt genutzt werden.

Weitere interessante Dachformen werden wir in einem Folge-Artikel vorstellen – schauen Sie mal wieder ‚rein oder abonnieren Sie den Newsfeed, über den Sie neue Artikel immer gleich mitbekommen.