Sonnensegel befestigen: Einfache Tipps zum selber Nachmachen

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In den letzten Jahrzehnten hat sich das Klima auf der Erde teils dramatisch gewandelt. Die durchschnittlichen Temperaturen steigen immer weiter an und kaum ein Haus-/Wohnungsbesitzer kommt heute noch ohne eine Beschattung seiner Terrasse, des Gartens oder des Balkons aus. Doch mit einem Sonnensegel können Sie entspannte Stunden in der Sonne verbringen und den eigenen Körper bräunen. Wir zeigen in diesem Artikel, wie Sie ein Sonnensegel befestigen können und worauf dabei im Detail zu achten ist.

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Das Sonnensegel unter einer Überdachung ist perfekt, um Schatten zu spenden.

Eine Beschattung durch Sonnensegel bringt viele Vorteile

Die Beschattung der gewünschten Plätze im eigenen Zuhause – zum Beispiel durch ein Sonnensegel – bringt viele Vorteile. Neben dem Schutz des Menschen vor der oft aggressiven Sonne werden beispielsweise auch Pflanzen geschützt, die unter der heftigen Sonneneinstrahlung im Sommer leiden. Es gibt nur wenige Pflanzenarten, die in der prallen Sonne über Tage und Wochen problemlos gedeihen. Eine Beschattung nützt also auch den vorhandenen Pflanzen.

Haben Sie sich schon einmal die Terrassen in modernen Wohnanlagen beziehungsweise bei Mietwohnungen angesehen? Dann können Sie vielleicht schon erahnen, worin ein weiterer Vorteil der Beschattung besteht. Genau: der Sichtschutz! Man möchte doch auf seinem eigenen Grundstück auch einmal ungestört entspannen können, ohne dass einen dabei die neugierigen Blicke von Nachbarn oder Passanten verfolgen. Da die meisten Terrassen und Balkone nur von oben einsehbar sind, bietet sich hier eine Beschattung auch als wirkungsvoller Sichtschutz an. Ein Sonnensegel sorgt beispielsweise dafür, dass von oben niemand mehr die Terrasse einsehen kann.

Ein weiterer Vorteil ist der Windschutz. Auch hier sorgt eine Beschattung von oben wieder dafür, dass die Terrasse wesentlich windgeschützter als zuvor ist und sich somit der Aufenthalt angenehmer gestaltet. Ein gutes und stabil befestigtes Sonnensegel kann dabei übrigens auch als Regenschutz dienen, sodass die Terrasse nahezu ganzjährig genutzt werden kann. Mehr zur korrekten Befestigung gleich.

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Was ist ein Sonnensegel?

Wer Schatten für seinen Balkon, den Garten oder die Terrasse sucht, dafür aber nicht unbedingt Tausende von Euro ausgeben möchte, der landet früher oder später unweigerlich bei einem Sonnensegel. Während beispielsweise eine Markise mit einer aufwendigen Mechanik versehen ist und daher in der Fertigung entsprechend teuer ausfällt, besteht ein Sonnensegel im Grunde nur aus einer großen Stoffbahn, die mit eingearbeiteten Ösen versehen ist, durch die anschließend Seile geführt werden können. Mit diesen Seilen kann das Segel gespannt werden. Manche Hersteller integrieren die Seile auch direkt in den Stoff.

Neben der äußerst günstigen Herstellung eines solchen Sonnensegels ist auch die hervorragende Flexibilität eine seiner Stärken. Während beispielsweise eine Markise immer genau auf die Größe der Terrasse zugeschnitten werden muss und es dadurch insbesondere bei unregelmäßig geformten Terrassen und Balkonen durchaus zu Problemen kommen kann, passt sich ein Sonnensegel den vorhandenen Gegebenheiten viel besser an. Es ist in vielen verschiedenen Größen erhältlich und kann durch den Spann-Mechanismus auch unregelmäßigen Formen angepasst werden.

So befestigen Sie ein Sonnensegel richtig

Grundsätzlich benötigt ein Sonnensegel immer entsprechende Befestigungspunkte, um die Seile spannen zu können. Wer über eine komplett frei stehende Terrasse ohne Balken oder andere Möglichkeiten zur Befestigung der Seile verfügt, könnte also Probleme bekommen, ein Sonnensegel aufzuspannen. Inzwischen gibt es jedoch von einigen Herstellern auch Konstruktionen, bei denen das Sonnensegel mit einer Art Untergestell versehen ist, sodass sich dieses völlig ohne zusätzliche Haltemöglichkeiten aufstellen lässt.

Zudem steht mittlerweile eine große Auswahl an Zubehör für Sonnensegel bereit. Dazu zählen etwa

  • Karabinerhaken mit und ohne Auge,
  • Spannschlösser mit Ösen oder Haken,
  • Wantenspanner,
  • Drahtseilklemmen oder Clips,
  • Kauschen in verschiedenen Größen,
  • Ringschrauben,
  • Edelstahl-Halter,
  • Augbolzen,
  • Schäkel und Drahtseile.

Welches Zubehör Sie für Ihr Sonnensegel brauchen, hängt insbesondere vom gewünschten Befestigungsort ab.

Tipp: Lassen Sie sich beim Kauf durch fachkundiges Personal beraten. Die Verwendungsmöglichkeiten für Sonnensegel sind so unterschiedlich, dass auch entsprechend unterschiedliche Zubehörteile benötigt werden.

Generell gilt: Sonnensegel müssen gut befestigt werden und einen sicheren Halt haben. Gerade bei Stürmen ist das richtige Zubehör von entscheidender Bedeutung. Genauso wie Sonnensegel an sich ist auch das Zubehör relativ günstig zu kaufen. Aber auch hier sollten Sie auf ausgesprochen gute Qualität Wert legen, um lange Freude an dem Sonnensegel zu haben.

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Konkrete Tipps zur einfachen und effektiven Montage

Die Montage eines Sonnensegels ist keine Raketenwissenschaft. Doch bevor Sie zur Tat schreiten, sollten Sie vor dem Kauf noch einige Dinge beachten.

Im Osten geht die Sonne auf, im Westen nimmt sie ihren Lauf. Den Spruch aus Kindheitstagen kennt jeder. Bei der Planung des Sonnensegels sollte sich dieser ins Gedächtnis gerufen werden. Denn das Segel muss natürlich seiner Hauptaufgabe gerecht werden, nämlich Schatten zu werfen. Die richtig gewählte Höhe der Befestigung und Ecken ist also wichtig, um auch am Sommernachmittag um 17 Uhr noch einen schönen Schatten zu haben.

Ist das Segel Sonnen- und Regenschutz zugleich, muss auch der reibungslose Ablauf des Wassers gewährleistet sein. Eine Neigung von 15-20 Grad ist ideal. Testen Sie nach der Montage des Sonnensegels den Wasserablauf einfach mit einer Gießkanne.

Den Wind aus den Sonnensegeln nehmen

Besonders belastend für die gesamte Sonnensegelkonstruktion ist der Wind. Gerade bei einer großen Fläche kann er besonders gut zupacken und gehörigen Schaden anrichten. Darum empfiehlt sich ein Sonnensegel idealerweise an Stellen, die von Natur aus relativ windstill sind. Auf freien Flächen, bei denen der Wind richtig schön „Anlauf“ nehmen kann, muss die Art der Befestigung sehr stabil ausgewählt werden. Bei sommerlichen Gewittern und vor allem bei Sturmwarnungen sollte das Sonnensegel rechtzeitig abgenommen werden.

Die richtigen Punkte zur Befestigung

Zur schnellen und einfachen Befestigung des Sonnensegels eignen sich besonders vorhandene Gebäude, Geländer oder Bäume. Eher bedingt eignet sich zum Beispiel eine Holzhütte für die Gartengeräte. Diese hat zwar durch ihr Eigengewicht kein Problem mit Sturm, aber als stabiler und unverrückbarer Punkt zur Befestigung eines Sonnensegels eignet sie sich eher wenig.

Kommen Sie durch Mangel an Befestigungspunkten um eine Verwendung von Masten nicht herum, ist ein Fundament unbedingt anzuraten. Bodenhülsen zum Einschlagen mögen auf den ersten Blick ausreichen. Steht das Sonnensegel aber unter Spannung, neigen sie sich im Erdreich zwangsweise irgendwann in Richtung des Sonnensegels.

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Spannen des Sonnensegels

Vor dem Einhängen in die montierten Befestigungen breiten Sie das Sonnensegel mittig zwischen den Punkten aus. Die Spannschrauben oder Gurtratschen sollten entspannt bzw. auf die maximale Länge gedreht sein. Nun hängen Sie eine Ecke nach der anderen ein und beginnen mit dem Spannen des Segels.

Wie weit das Segel gespannt werden muss, sagt einem meist das Bauchgefühl. Bei Sonnensegeln, die auch als Regenschutz dienen, sollte die Spannung etwas stärker sein. Beim Spannen ist darauf zu achten, dass kein Faltenwurf entsteht.

Neue Sonnensegel können die Eigenschaft haben, sich beim ersten Montieren noch ein wenig zu weiten. In dem Fall muss das Segel einfach nochmal nachgespannt werden.

Sonnensegel dauerhaft an Wänden oder Masten befestigen

Das kleine Sonnensegel für den Sandkasten oder das Planschbecken im Garten ist schnell aufgestellt und schnell wieder abgebaut. Hier genügen die mitgelieferten Spannseile, Zeltstangen und Heringe um für einen Nachmittag ausreichenden Sonnenschutz für die Kinder herzustellen. Soll das Sonnensegel der Träume jedoch eine dauerhafte Installation sein (also den Sommer über), muss für eine solidere Befestigung gesorgt werden. Die Auswahl an Zubehör ist mindestens genau so groß wie die Möglichkeiten, ein Sonnensegel zu befestigen.

Für die Befestigung eines Sonnensegels an einer Wand gilt es beispielsweise, folgende Elementreihenfolge einzuhalten: Wand -> Ankerplatte -> Spannschraube -> Drahtseil (oder Schäkel).

Die Art der Befestigung muss natürlich ausreichend für die gewählte Größe des Sonnensegels sein. Hier gilt die Regel: Lieber etwas übertreiben, als sich später über einen Windschaden ärgern zu müssen.

Viel stabiler als am Haus kann ein Sonnensegel wohl nicht befestigt werden. Es genügt aber nicht einfach einen simplen Schraubhaken in die Wand zu dübeln. Etwas mehr Halt muss es schon sein. Wer keine Hauswand zur Hand hat, kommt um den Einsatz von Masten nicht herum. Hier ist der Aufwand allerdings etwas größer, da diese in den meisten Fällen mit einem Fundament im Boden verankert werden müssen.

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Wir hoffen, Ihnen mit diesem Artikel einen Einblick in die Vorteile und die Montage eines Sonnensegels gegeben zu haben. Falls Sie mit dem Gedanken spielen, ein Sonnensegel oder eine Terrassenüberdachung in Ihrem Heim zu installieren, so finden Sie in unseren Onlineshop eine große Auswahl verschiedener Sonnensegel mit entsprechenden Zubehör und weitere Möglichkeiten zur Beschattung und Bedachung. Schauen Sie jetzt einmal vorbei!

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Titelbild: ©iStock/David Natho
Artikelbilder: Bild 1: ©GartenHaus GmbH; Bild 2: ©iStock/eugenesergeev; Bild 3: ©iStock/lbrix ; Bild 4: ©iStock/theendup ; Bild 5: ©GartenHaus GmbH

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