Da steht sie nun in voller Schönheit: die Gartenhaus-Sauna ist aufgebaut und eingerichtet, das Sauna-Vergnügen kann beginnen. Was es bei der Pflege zu beachten gilt, damit die Freude viele Jahre währt, erläutern wir in diesem Artikel, Tipps für passendes Zubehör inklusive.

Saunahaus und Fass-Sauna: die Pflege

Anstrich: Holz ist ein Naturmaterial und bedarf der Pflege. Was für normale Gartenhäuser aus Holz gilt, gilt auch für Saunahäuser, jedoch nur im Außenbereich. In Abständen von ein bis zwei Jahren sollte ein neuer Anstrich mit atmungsaktiver Lasur oder einer entsprechenden Farbe erfolgen, um das Holz vor den Einflüssen der Witterung nachhaltig zu schützen. Innen darf das unbehandelte Holz keinesfalls mit gewöhnlichen Lasuren gestrichen werden, da es zu Ausdünstungen käme, die das Raumklima zunichte machen und evtl. sogar schädlich wären. Man kann die Sauna innen unbehandelt belassen oder spezielle Natur-Holzschutzmittel anwenden wie etwa Holzwachs, das sehr gut wasserabweisend ist. Ein abschliessender Anstrich mit Wasserblocker ist ebenfalls möglich. Sauna-Fußbodenmatte

Fußboden: Auf der Fußbodenoberfläche ist ein Laufrost aus Holz oder Kunststoff  nützlich, der jedoch regelmäßig desinfiziert und bei der – am besten mit einer Bürste durchzuführenden –  Fußbodenreinigung entfernt werden muß. (Im Shop der Gartenhaus-GmbH findet sich eine Fußbodenmatte, die auch noch hübsch aussieht!).  Der Laufrost sollte nach Ende des Saunierens zum Trocknen aufrecht gestellt werden.  Verfügt die Sauna über einen Vorraum, können Sie diesen nach eigenem Gusto mit Bad-Teppichen  ausstatten, bevorzugt mit solchen, die leicht zu waschen bzw. zu reinigen sind. (Mehr Info hierzu unter:  http://badteppich.de)

Reinigung: In der Sauna entstehen große Temperaturunterschiede, die Luftfeuchtigkeit ist – insbesondere wenn man Aufgüsse macht – ebenfalls ein belastender Faktor für das Holz. Lüftung und Reinigung sind deshalb sehr wichtig. Nach jedem Saunagang sollte man die Sauna auslüften und erkalten lassen, bevor man sie reinigt. Wird die Sauna nur selbst bzw. mit Familie benutzt, reicht die Reinigung mit einem feuchten Mikrofasertuch. Benutzen auch Gäste die Saune, empfiehlt sich die Verwendung eines speziellen Saunareinigungsmittels, wie es im Fachhandel erhältlich ist. Auf Bänken und Lehnen setzt sich schon mal Schweiß ab, wenn nicht akribisch auf die Handtuch-Regel („Kein Schweiß auf Holz“) geachtet wird – und Schweiß ist ein guter Nährboden für Pilze und Bakterien.

Metallteile: Da durch die Temperaturwechsel und Feuchtigkeit das Holz verstärkt „arbeitet“, können sich Schrauben lockern. Überprüfen Sie die Verschraubungen ab und zu und ziehen Sie lockere Schrauben wieder fest. Die Türschlösser und Scharniere, die durch die Feuchtigkeit verstärkt in Mitleidenschaft gezogen werden, sollten nach jedem dritten Saunagang mit etwas Schmieröl geölt werden, damit die Metallteile nicht rosten. Sind alle Teile aus rostfreiem Edelstahl, ist diese Maßnahme nicht nötig.

Mehr Sauna-Spaß mit dem richtigen Zubehör

Einfach nur schwitzen? Klar, kann man machen und gesund ist es allemal, sofern die Abkühlung nach dem Saunagang nicht fehlt. Will man sich dabei aber nicht nur aufs eigene Gefühl verlassen und auch ein wenig Bequemlichkeit genießen, braucht es selbst für den einfachsten Saunagang unterstützendes Zubehör: zum Beispiel eine Sanduhr an der Wand für die richtige Terminierung des Aufenthalts und eine ergonomische Kopfstütze, damit man sich auch mal hinlegen kann. Sauna-Zubehör Kopfstütze, Sanduhr, Saunaleuchte Auch möchte man gewiss nicht im Dunkeln saunieren, braucht also Licht in der Sauna: eine für wechselnde Luftfeuchtigkeit geeignete Leuchte mit einer sauna-typischen Abdeckung, die das grelle Licht zu gemütlichem Schummerlicht dimmt. Und wer öfter Gäste empfängt, die auch mal Sauna-Neulinge sein können, erspart sich mit einer Baderegeltafel manche Diskussion darüber, wie denn nun „richtig Saunieren“ stattfinden sollte. Zu einem richtigen Wellness-Event wird das Sauna-Erlebnis, wenn man sich darüber hinaus noch einige weitere Annehmlichkeiten gönnt:

  • Aufguss-Zubehör: Ein Saunagang ohne Aufguss ist für viele Saunafreunde wie ein Sommertag ohne Sonne. Das zu Dampf verzischende Wasser, das auf heiße Saunasteine oder – falls nicht vorhanden – in eine Speckstein-Aufgussschale gegossen wird, kann man mit speziellen Sauna-Duft-Essenzen anreichern. Sie wirken je nach gewählter Duftnote anregend (Minze), beruhigend (Melisse) oder machen die Atemwege frei (Eukalyptus). Für die praktische Umsetzung der Aufgüsse wird ein hölzerner Saunakübel und eine ebensolche Schöpfkelle benötigt.
  • Wechselndes Farblicht: Das aus öffentlichen Saunen bekannte Farblicht hat mittlerweile auch in viele private Saunen Einzug gehalten. Insbesondere wer auch Bio-Sauna-Temperaturen und Dampfbad-Atmosphäre erzeugen kann (z.B. mit dem Bio-Kombi-Ofen), wird während der länger andauernden Saunagänge vom Wechselspiel der Farben partizipieren. Dem Farblicht wird vielfach eine therapeutische Wirkung zugesprochen, das Entspannen und Genießen fördert es auf jeden Fall!
  • Wellness-Musik: sanftes Meeresrauschen, Natursounds, klassische Musik oder elektronische Klangteppiche gefällig? Wer auch in der Gartensauna auf die angenehmen Wellness-Sounds nicht verzichten will, kann die Sauna mittels entsprechender Sauna-Lautsprecher und einem USB-Dock aufrüsten. Statt der einfachen Lautsprecher gibt es auch ein Kombi-Gerät, das Farblicht und Sound integriert.

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Titelbild: ©Rido – Fotolia.com