Der Garten ruht unter der Schneedecke und die ersten Holzscheite knistern im Ofen: Der Winter ist da. Bloggerin Claudia gibt Ihnen Einblicke in ihr frostiges Reich und zeigt, wie Garten und Haus mit Hilfe von weihnachtlicher Dekoration miteinander verbunden werden können.

Herzlich Willkommen in Claudias Garten

Heute sind wir auf einen Streifzug durch Claudias Garten eingeladen. Sie wohnt mit ihrem Mann Bruno in einem kleinen Haus am Fuße des Wiehengebirges. Auf ihrem Blog berichtet sie über Haus, Garten und ihre tierischen Mitbewohner. Auf der Suche nach Inspiration geht die Bloggerin gerne auf Floh- und Trödelmärkte, weshalb ihr Zuhause mit Kuriositäten aus zweiter Hand geschmückt ist. Heute bereiten wir Ihnen mit Claudias winterlichen Dekorationen für Haus und Garten weihnachtliche Vorfreude.

Weihnachtsdeko im Garten

Im Winter kann die Gärtnerin Handschuhe und Schaufel beiseitelegen, denn für die kommenden Monate herrscht Frost und Kälte. Da der vor sich hin fröstelnde Garten schnell einmal der Tristesse verfallen kann, ist Claudia darauf bedacht auch in den Wintermonaten Farbkleckse in ihrem Garten zu verteilen:

Im Winter sieht es in den Gärten meist etwas trostlos und trist aus. Deshalb habe ich zum Beispiel unseren Zierapfelstrauch so gepflanzt, dass seine schönen, roten Äpfel im Winter vom Wohnzimmer aus gut sichtbar sind. Außerdem habe ich zwischen den laubabwerfenden Sträuchern einige immergrüne Büsche, als Farbtupfer für den Winter, gepflanzt.

Gartendeko im Winter

Der Zierapfel strahlt mit seinem Hellrot aus der tannengrün- und dunkelbraunen Umgebung hervor.

Weihnachtsdeko im Garten

Zieräpfel eignen sich auch hervorragend dafür, kleine fröhliche Farbakzente im Garten zu verteilen. Wie Sie sehen: Ein kleines Bündel Zieräpfel im Blumentopf macht schon einiges her!

Die Überbleibsel vom Herbst überdauern teilweise auch den kältesten Frost: So auch die Kürbisse. Bloggerin Claudia hat verschiedene Kürbisse in ein altes Drahtkörbchen gelegt und weitere drum herum verteilt. Die fröhliche Farbgebung der Kürbisse bringt direkt gute Laune in den kalten Garten. Mit der willkürlichen Anordnung der Kürbisse und dem verrosteten Körbchen kreiert die Bloggerin einen Vintage-anmutenden Landhaus-Look, der an die letzten Sonnenstrahlen des vergangenen Herbsts erinnert.

Kürbisse im Garten als Winterdeko

Als wäre die Zeit stehen geblieben, wecken die „vergessenen“ Kürbisse Erinnerungen an die Erntezeit.

Claudias Liebe für besondere Fundstücke wird in ihrer Gartendekoration besonders deutlich. Auf ihrem Blog sagt sie selber, ihr Haus sei voll mit Dingen aus „der guten alten Zeit“. Das Faszinierende an alten oder gebrauchten Dingen ist, das Leben, das sie davor bereits gelebt haben. So füllt Claudia ihren Garten mit Geschichten und Erinnerungen aller Art. Im Winter mit Frost bedeckt verströmen Claudias Fundstücke eine ganz besondere Nostalgie.

Gartendeko mit Frost

Ähnlich wie die Kürbisse, lässt auch das gefrorene Fahrrad mit den Maiskolben auf dem Gepäckträger Erinnerungen an wärmere Tage wach werden.

Winterdeko im Garten

Der Tannenbaum darf als weihnachtliche Dekoration natürlich nicht fehlen. Im Einklang mit Claudias Trödelmarktästhetik hat sie das Bäumchen in einen Blecheimer gepflanzt.

 

Gartendeko-Fundstücke zu Weihnachten

So richtig weihnachtlich wird es vor Claudias Haus, wo sie alte Skier, Schlittschuhe und einen Holzschlitten aufgestellt hat. Hier zeigt sich wie weihnachtlich Flohmarktschätze doch sein können!

Weihnachtsdeko im Haus

Die Frage lautet nun: Wie lässt sich die weihnachtliche Gartendekoration mit der Deko im Haus verbinden? Bei Claudia zu Hause sind es zum einen die Fundstücke vom Flohmarkt und zum anderen die Tannenzweige aus dem Wald, die den Innenraum mit dem Außenraum verknüpfen.

Claudia ist der Meinung: „Kerzen und Tannengrün dürfen zur Weihnachtszeit nicht fehlen.“ Der Devise folgt demnach auch ihr Adventskranz: Vier weiße Stabkerzen in einem Bett aus Tannenzweigen, Zapfen und Zieräpfeln. Das ganze befindet sich wiederum in einer Suppenterrine.

Adventskranz als Weihnachtsdeko

Die erfahrene Flohmarktgängerin ist erfinderisch: Der Adventskranz residiert dieses Jahr in einer Suppenterrine.

Tannenzweige als Weihnachtsdeko

Wer nicht auf den großen Weihnachtsbaum im Wohnzimmer warten möchte, kann sein Heim im Vorfeld mit Tannenzweigen schmücken. In Töpfen, Vasen oder von der Decke hängend, verbreitet der dunkelgrüne Strauch den Duft von Tannennadeln und Weihnachten.

Damit Holz und Tannennadeln den Wohnraum nicht zu sehr dominieren, lohnt es sich glänzende Dekoration zu integrieren. Claudia hat silbernen Baumschmuck in ein Glasgefäß gefüllt, wo sie neben den Tannenzweigen festlich vor sich hin funkeln.

Was an Weihnachten nicht fehlen darf ist das Licht: „In der Weihnachtszeit gefällt mir besonders, dass abends alles so schön beleuchtet ist.“ Aus diesem Grund dürfen bei Claudia auch Lichterkette (hier: über dem Herd drapiert) und Kerzen nicht fehlen.

4 Tipps für die Dekoration von Haus und Garten

„Für mich ist das Dekorieren das schönste an der Vorweihnachtszeit.“, schwärmt Claudia. Dabei ist klar: Der Garten wird mit ebenso viel Enthusiasmus geschmückt, wie das Haus. Damit auch Ihr Garten und Haus im Winter zu einer Einheit zusammenwachsen, haben wir für Sie vier Tipps:

  • Wiederkehrende Elemente

Grundlegend erkennen wir ähnliche Dinge als zusammengehörig an. Lassen Sie deswegen einzelne Elemente aus Ihrem Garten im Haus wiederkehren und umgekehrt. Bei Claudia funktioniert dieses Prinzip über die Fundsachen vom Flohmarkt, die sowohl im Haus, als auch im Garten vorkommen.

  • Den Garten ins Haus bringen

Die einfachste Variante Haus und Garten zu verbinden ist wohl aus den eigenen Ressourcen zu schöpfen. Bloggerin Claudia macht es vor: Sie nimmt Tannenzweige, Zieräpfel und Zapfen und akzentuiert damit ihren Wohnraum. Das Ergebnis könnte gar nicht weihnachtlicher sein!

  • Einem Stil treu bleiben

Dekorieren Sie Garten und Haus in einem Stil. Aufgrund von persönlichen Präferenzen geschieht das meist von selbst. Sollte nun aber Ihr Garten im Landhausstil erstrahlen, während Ihr Haus minimalistisch und modern dekoriert ist, grenzen Sie die beiden Einheiten voneinander ab. Bei Claudia zieht sich das Dekorationsschema „Trödelmarkt-Vintage“ konstant durch Haus und Garten.

  • Der Blick in den Garten

Nicht zu unterschätzen ist der Blick in den Garten. Fenster sind in einem Haus stets die Schnittstelle zwischen Innen und Außen. So kann ein festlicher Ausblick in den Garten auch den Innenraum bereichern. Claudia macht es vor: „Jetzt zur Weihnachtszeit steht ein kleiner Tannenbaum mit Lichterkette auf der Terrasse, der gut von innen sichtbar ist.“

Oh du fröhlicher kleiner Weihnachtsbaum! Wer es kaum noch erwarten kann, vergnügt sich eben bis zum 24. Dezember mit einem Miniaturweihnachtsbaum.

Claudias Garten-Wunsch: ein Bauwagen

Für Ihren Garten wünscht Claudia sich ein Gewächshaus aus alten Fenstern so wie wir es in diesem Artikel über nachhaltige Gewächshäuser vorgestellt haben. Tatsächlich träumt die Bloggerin aber von einem ganz anderen Häuschen für ihren Garten: „Eigentlich träume ich von einem alten Bauwagen, so wie Peter Lustig ihn hatte.“

Claudia und allen Peter Lustig-Fans könnte außerdem unser Beitrag „Ein Holzwagen für alle Fälle: 5 Hersteller von Zirkus- und Schäferwagen im Gespräch“ gefallen.

Viel Spaß beim Dekorieren!

Nun liegt es an Ihnen Garten und Haus zu einem Ganzen zu vereinen. Wir hoffen, wir konnten  Ihnen mit diesem Artikel Inspiration und weihnachtliche Vorfreude vermitteln. Falls Ihre Lust auf weihnachtliche Gartendekoration noch nicht gestillt ist, haben wir noch viel mehr Inspiration in dem Beitrag „Alle Jahre wieder: Weihnachtsdekoration im Garten“ für Sie parat.

Wir bedankten uns herzlich bei Claudia für den Einblick in ihr Zuhause!

Bilder: © Claudia Klein