Gerade wenn Ihr Gartenhaus noch ganz neu ist, riecht es sehr intensiv nach Holz. Ein schöner, natürlicher Duft. Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, wo das Holz eigentlich herkommt und welche Stationen es durchläuft bis es schließlich in Ihrem Garten aufgebaut wird. Wir erklären Ihnen, was es mit der Nachhaltigkeit unserer Produkte auf sich hat.

Nachhaltigkeit: Das A und O der GartenHaus GmbH Produktion

Bei der GartenHaus GmbH wird ausschließlich Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verarbeitet. Das Holz unserer Produkte stammt unter anderem aus Forstgebieten in Estland, Lettland und Schweden, welche nachhaltig bewirtschaftet werden und auf einer nachhaltigen Ressourcen-Nutzung entstehen. Das heißt, dass das Holz, welches für die Herstellung verwendet wird, nur in dem Maße abgebaut wird, dass die Vitalität des Waldes als Ökosystem, wirtschaftlichen- wie auch sozialen Raum, nicht zu Schaden kommt.Außerdem werden abgeholzte Flächen wieder neu bepflanzt, um die Ressource Holz auch in Zukunft weiter nutzen zu können.

Eine solche Wald- und Forstfläche bedarf einer regelmäßigen Pflege und vor allem auch der Aufsicht von Fachpersonal. Durchgeführt wird dies meistens durch Förster, die das entsprechende Gebiet beaufsichtigen oder aber durch speziell ausgebildetes Personal des Pächters. Ein Hauptaugenmerk der nachhaltigen Forstwirtschaft liegt darin, eine Balance zwischen dem Schutz bestimmter Lebensräume und -arten und einer wirtschaftlichen Nutzung des Waldes herzustellen. Um dieses Gleichgewicht dauerhaft zu erhalten ist es wichtig, immer wieder neue Bäume anzupflanzen.

Die neu eingesetzten Bäume wachsen über viele Jahre zu großen Bäumen heran und sind dann zur Weiterverarbeitung geeignet. Aufgrund der kalten Winter in den oben genannten Gebieten wachsen die Bäume hier wesentlich langsamer als in anderen Regionen der Welt. Das langsame Wachstum der Bäume fördert die Qualität des Holzes. Dadurch unterscheidet sich unser Holz von dem anderer Hersteller.

Qualität und Beschaffenheit des Holzes für unsere Gartenhäuser, Saunen und Co.

Im Vergleich zu normalem Fichtenholz ist das Holz der nordischen Fichte wesentlich stabiler und langlebiger.

Diese Eigenschaften machen sich besonders bei Saunen bezahlt, da durch die Feuchtigkeit und die großen Temperaturschwankungen das Holz besonders beansprucht wird. Aber auch ein Gartenhaus gewinnt durch die Qualität des Holzes an Lebensdauer und ist weniger anfällig für die Einflüsse von UV-Strahlung, Wetter und auch Schädlingen.

Vom Stamm zur „Brettware“: Das Holz wird verarbeitet

Wenn die Bäume eine bestimmte Größe erreicht haben, können sie weiterverwendet werden.

Moderne Maschinen roden die ausgewählten Hölzer und verladen sie auf spezielle Schwertransporter, welche die Stämme zur Weiterverarbeitung in die Sägewerke fahren.

Die Werke sind meist so gelegen, dass sie auf unterschiedlichen Wegen zu erreichen sind. Das Material kann so in LKWs, Zügen und sogar auf Schiffen nach der Verarbeitung ausgeliefert werden. Das obige Bild gibt einen guten Eindruck von der Größe und Infrastruktur eines Sägewerkes.

Nachhaltigkeit spielt auch in unserer Verarbeitung eine entscheidende Rolle

Eine der Aufgaben des Sägewerks ist es, die gelieferten Stämme möglichst so zu zersägen, dass wenig bis gar kein Verschnitt übrig bleibt. Das Bild rechts zeigt einen Querschnitt eines Baumstammes und die mögliche Einteilung, um das Holz optimal zu nutzen.

  • Das massive Holz aus der Mitte des Stammes nennt man Kernholz,
  • während man das Holz am Rande des Stammes als Splintholz bezeichnet.

Einen groben Zuschnitt erledigen dabei Bandsägen. Sie sorgen dafür, dass die Stämme stets die gleiche Form und Größe haben. So wird der folgende Schritt vorbereitet: Denn jetzt ist es an der Zeit die entstandenen Holzblöcke in die einzelnen Elemente zu sägen.

Für diese Arbeit werden auch Bandsägen verwendet, allerdings mit kleineren Sägeblättern, welche dafür sorgen, dass die Schnittflächen nach dem Sägevorgang entsprechend glatt sind. Durch diesen Arbeitsschritt entsteht die sogenannte „Brettware“.

Das Holz muss Trocknen

Die „Brettware“ ist danach bereit für die Trocknung. Dies geschieht nicht einfach an der Luft, sondern wird in Trockenkammern durchgeführt.

Der Vorgang wird vom Personal streng überwacht, da auch hier die Qualität des Holzes im Vordergrund steht. Wichtig ist, dass das Holz nicht zu schnell trocknet und vor allem nicht zu viel Wasser verliert. Trocknet es zu schnell, entstehen oft Risse im Holz oder Verschalungen.

Mit einem Wassergehalt von ca. 18 % eignet sich unser Holz besonders gut zur Weiterverarbeitung. Frisches Holz aus dem Wald hat übrigens 40 % Wasseranteil.

Der Gartenhaus-Bausatz entsteht

Hat die Brettware den richtigen Wassergehalt erreicht, übernimmt unsere Produktionsstätte die weiteren Arbeiten. Der „Feinschliff“ beginnt.

Dort wird das Material in die endgültige Form gebracht, so dass der passenden Bausatz für Ihr Gartenhaus entsteht. Das sieht dann zum Beispiel folgendermaßen aus.

Mit Hilfe von CAD-Programmen entsteht hier Millimeter genau das Nut- und Feder-Stecksystem, sowie die passenden Bohlenlängen für Ihr Gartenhausmodell.

Diese passgenaue und holzschonende Verarbeitung erhält die Qualität des Holzes und ermöglicht Ihnen später einen lückenlosen Aufbau des Gartenhauses.

Bevor der Gartenhaus-Bausatz den Produzenten verlässt, findet noch eine Endkontrolle statt, bei der die Einzelteile auf Qualität und das Gesamtpaket auf Vollständigkeit kontrolliert wird. Erst wenn alle Anforderungen erfüllt sind, wird der Bausatz ausgeliefert.

In unserem Magazin-Artikel „Ein Gartenhaus entsteht“ können Sie sich den Prozess der Herstellung bis zum Aufbau in Ihrem Garten im Detail ansehen. Lesen Sie auch die Geschichten vom Aufbau der Gartenhäuser unserer Kunden.

Wenn auch Sie ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Ökologie haben, dann machen Sie doch aus Ihrem Gartenhaus ein ökologisches Gartenhaus!

Sie suchen zusätzliche Inspiration rund um das Gartenhaus? Schauen Sie doch einmal auf unserem Pinterest-Kanal vorbei. Dort haben wir eine Vielzahl an schönen Boards für Sie zusammengestellt.

Folgen Sie uns auch gern auf Facebook, Instagram und Twitter, damit Sie keinen unserer Artikel rund um Garten und Gartenhaus mehr verpassen.

***

Bilder: ©GartenHaus GmbH