Im Schweizer Kanton Wallis scheint die Sonne oft und lang, weil heftige Winde die Wolken schnell vertreiben. Unser Kunde Familie Schnyder hat sich deshalb für den geräumigen 8-Eck-Gartenpavillon Baltrum entschieden, der dank seiner sieben dreh- und kippbaren Fenster sowohl offen als auch geschlossen genutzt werden kann. Wir zeigen den Pavillon Aufbau Schritt für Schritt: vom aufwendigen Fundament bis zur LED-Innenbeleuchtung.

Rundum Fenster und viel Platz: Gartenpavillon Baltrum

Pavillon Baltrum - KatalogbildMit fünf Metern im Durchmesser gehört der achteckige Gartenpavillon Baltrum zu den Großen seiner Art. Stolze 17 Quadratmeter Grundfläche stehen für die Einrichtung zur Verfügung – ein Outdoor-Wohnzimmer, das sich sehen lassen kann!

Geschützt vor Wind und Regen können die glücklichen Besitzer den Ausblick durch sieben große Doppelfenster (plus Türverglasung) genießen, die sowohl dreh- als auch kippbar sind. Bei geöffneten Fenstern lässt sich so größtmögliche Offenheit nach allen Seiten herstellen – ein Vorteil, den die Pavillon-Bauweise allen anderen Gartenhäusern voraus hat.

44 Millimeter Wandstärke und die durchgängige Isolierverglasung sorgen für Stabilität und halten die Wärme im Innenraum, sofern der Pavillon beheizt wird. An der Spitze des attraktiven 8-Eck-Dachs erreicht der Pavillon eine Höhe von 3,60 Metern – eine Höhe, die nicht nur gut aussieht, sondern dank des vielen freien Raums über dem Kopf zum menschlichen Wohlbefinden im Pavillon beiträgt.

Es windet im längsten Sonnental der Alpen

Familie Schnyder wohnt im berühmten Schweizer Kanton Willus. Dort wird Französisch und Deutsch gesprochen, der Wein gedeiht vorzüglich und die Sonne strahlt fast das ganze Jahr über. Das Wallis ist ein Gebirgskanton und wird nicht umsonst „das längste Sonnental der Alpen“ genannt. In dem es aber auch häufig windet, wie uns Herr Schnyder berichtet:

„Bevor wir auf den Gedanken kamen, einen geschlossenen Pavillon errichten zu lassen, gab uns ein ganz normaler offener Pavillon Sonnenschutz. Da es aber bei uns sehr viel windet (darum die vielen Sonnentage!) und uns der offene Pavillon auch vor Regen nicht vollkommen schützte, entschlossen wir uns zu einem geschlossenen Pavillon.“

Und warum ist die Wahl auf das Modell Baltrum gefallen? Dazu Herr Schnyder:

„Das Baltrum mit 7 Fenstern überzeugte uns durch seine Form: achteckig – geräumig und doch nicht klobig. Dazu die Fensterflächen und Lüftungsmöglichkeiten, die Doppeltüre und die gefällige Form des Dachs. Die Grundfläche eines Achteckes kann man optimal nutzen, verbindet sie doch die geometrischen Formen des Kreises, Rechtecks und Quadrats. Es wirkt elegant – trotz der Größe – und strahlt immer wieder Ferienstimmung aus.“

Was für eine schöne Beschreibung! Und bei Worten ist es nicht geblieben: Herr Schnyder hat uns Fotos vom Aufbau des schicken Pavillons überlassen, sodass wir die Entstehung Schritt für Schritt zeigen können, ebenso wie das schöne Ergebnis. Herzlichen Dank dafür – und los geht’s!

Das Fundement für den Gartenpavillon entsteht

Wie jedes Gartenhaus braucht auch ein Pavillon ein stabiles, ebenes Fundament. Gar kein Fundament zu bauen oder ein falsches, gehört zu den 10 größten Fehlern beim Gartenhaus-Bau. Wer einen Holzpavillon einfach auf die grüne Wiese stellt, wird nach wenigen Wintern und Herbststürmen nur noch ein Häufchen Holz übrig behalten. Deshalb musste auch auf dem Grundstück der Schnyders eine kleine Wiese dem Fundamentbau weichen. Hier sieht man den „ersten Spatenstich“ – allerdings mit dem Bagger:

der erste Spatenstich mit dem Bagger

Viel Erde muss ausgehoben werden – mit dem kleinen, dafür aber sehr wendigen Bagger keine kleine Arbeit.

Immerhin findet sie in einer wunderschönen Landschaft statt. Hinter dem Tal sind die beschneiten Berge der Alpen zu sehen.

Erdaushub für Fundament

Um den gesamten Aushub abzutransportieren, braucht es einen zweiten Bagger. Da Herr Schnyder eine Baufirma mit den Fundamentarbeiten beauftragt hat, muss er sich um die Logistik nicht kümmern. Von der kleinen Baggerschaufel wird die Erde in die voluminösere Schaufel des größeren Baggers geschaufelt – und ab damit!

Aushub erschwerter Abtransport

Selbstverständlich dürfen beim Fundamentbau die Rohre nicht vergessen werden. Strom und Abwasserführung müssen rechtzeitig verlegt und integriert werden.

Rohre müssen integriert werden

Am Ende wird die Grube mit einem Erd-Kiesgemisch verfüllt und verdichtet. Das übernimmt hier eine Verdichtungsmaschine („Grabenwalze“) mit Fernsteuerung – sehr praktisch!

Fundament wird verdichtet

Im nächsten Schritt wird die Verschalung für die Betonplatte montiert. Das erfordert genaues Messen und einige Feinarbeit, denn die Platte soll nicht einfach rechteckig werden, sondern  „angeschnitten“. Das passt optisch dann sehr gut zum 8-eckigen Gartenpavillon, wie wir später noch sehen werden.

Fundament-Schalung wird erstellt

Zur größeren Stabilität wird ein so großes Fundament mit Stahlgittern ausgelegt. Die sogenannte „Armierung“ stabilisiert den Beton, der im nächsten Schritt die Gitter vollständig umschließen und die Schalung füllen wird.

Armierung Fundament

Der Pumpbeton wird geliefert. Die beiden Fahrzeuge tragen rotierende Walzen, die den frischen Beton feucht und gießfähig halten. Gegossen wird das Fundament mittels eines riesigen Krans. Der Frischbeton wird hoch gepumpt und über ein Ausgussrohr zielgenau ausgegossen.

Pumpbeton wird angefahren

Das nächste Bild zeigt das fertig gegossene Fundament. Ein Bauarbeiter ist noch dabei, den feuchten Beton akkurat zu glätten. Rechts noch einmal der Betonierkran in voller Höhe  – im Vergleich zu den umstehenden Häusern ein beeindruckender Anblick!

Fundament wird betoniert

Das Fundament für den großen Pavillon Baltrum ist nun fertig und nach der gebührenden Trockenzeit kann der Gartenhausaufbau losgehen.

Der Pavillon Baltrum wird aufgebaut

Der Bausatz für den Pavillon Baltrum kommt in zwei Packstücken: eines enthält sämtliche Hölzer und Montagematerialien für den Pavillon selbst, das zweite Paket umfasst die vielen Fenster, die als fertig montierte Einheiten geliefert werden.

Die Spedition setzt die Packstücke möglichst nah am Bauplatz ab. Dann ist Auspacken und Sortieren dran. Da Herr Schnyder den Aufbauservice der GartenHaus GmbH in Anspruch genommen hat, kann er sich jetzt allerdings zurücklehnen und dem Aufbau zusehen. „Machen lassen“ hat doch was!

Bausatz-Anlieferung

Als Erstes werden die Basishölzer ausgelegt, die den Pavillon tragen werden. Sie sind ab Werk vorimprägniert und so gut gegen Fäulnis geschützt.

Auf dem nächsten Foto ist zu sehen, wie schön das neue Fundament zum Grundriss des Gartenpavillons passt. Rundherum schließt eine Terrassenpflasterung aus Waschbeton und Kies an, die farblich gut mit dem hellen Grau des Fundaments harmoniert.

Basishölzer für Pavillon

Die tragenden Pfosten des Pavillons stehen. Der Form entsprechend sind es acht an der Zahl. Als nächstes folgt die Montage der verbindenden Querbalken (ohne Bild), die das 8-eckige Zeltdach tragen werden.

Pavillon-Aufbau: Pfosten stehen

Zu zweit muss man schon sein, um die acht Tragebalken des Dachs passgenau zu montieren. Ebenso sind besonders hohe Leitern erforderlich, um den „Gipfel“ des Dachs in 3,60 Meter Höhe zu erreichen.

Pavillon-Aufbau: Dachbalken-Montage

Das Aufbauteam hat Routine in dieser Arbeit. Das zeigt sich auch am vorausschauenden Umgang mit den Tragebalken, die vorab ans jeweilige Eck angelehnt wurden. Kleinigkeiten, die Aufbauzeit sparen! Auch Herr Schnyder lobt das Aufbauteam:

„Für den Aufbau ist das GartenHaus-Aufbauteam zu empfehlen. Sie haben Kenntnis und arbeiten gut. Vorgespräche und Ratschläge der Firma sind empfehlenswert. Sie geben viele gute Tipps.“

Der Pavillon nimmt nun sichtlich Gestalt an.

Pavillon-Aufbau: Dachbalken-Montage

Das Gerüst steht. Schon jetzt ist zu sehen, wie schön der Ausblick vom Pavillon aus sein wird:

Viel Grün, ein hübscher Gartenbrunnen und dahinter das beeindruckende Alpenpanorama. Wer würde hier nicht gerne Urlaub Zuhause machen?

Pavillon-Aufbau: Gerippe steht

Die Wände zu errichten, ist dank des praktischen Nut- und Federsystems ein Kinderspiel. Die Blockbohlen werden einfach ineinander gesteckt. Sie müssen nicht zusätzlich genagelt oder geschraubt werden. Ganz im Gegenteil wäre das sogar schädlich, da Holz und Stahl/Eisen sich jeweils anders verhalten. Das Holz arbeitet – und wenn es allzu fest gehalten wird, gibt es schon mal Risse!

Im nächsten Schritt werden die großen Fenster eingesetzt. Da es sich um fertig montierte Module handelt, geht diese Arbeit zügig voran.

Fenster und Türen-Montage

Auch das Massivholzdach besteht aus Fertigelementen, die nun auf die tragenden Balken montiert werden. Wieder tut die ausziehbare Leiter gute Dienste! Der Aufbau geht seinem Ende entgegen, es fehlt allerdings noch die Eingangstür.

Dachschalung, Dachbretter

Gartenhäuser und auch Pavillons können sehr unterschiedliche Dachformen haben (Lesen Sie dazu die Artikel „Zeltdach, Tonnendach, Pagodendach?“ und „Pultdach, Satteldach, Flachdach?„). Dass die 8-Eck-Form so beliebt ist, liegt an der rundlichen Form und den in der Spitze gefällig zusammen laufenden Elementen.

So ein Zeltdach im achteckigen Pavillon sieht aber auch von innen wunderschön aus, wenn man mal nach oben schaut:

Dachstuhl, Innenansicht

Von außen schützt eine erste Schicht aus Dachpappe das hölzerne Dach vor den Unbilden der Witterung. Sie bildet die Unterlage, auf der im nächsten Schritt passende Bitumen-Dachschindeln montiert werden.

Dachschindeln sind moniert

Das Dach ist gedeckt – Familie Schnyder hat sich für rotbraune Schindeln entschieden, die dem Pavillon eine warme, einladende Ausstrahlung geben. Auch eine umlaufende Regenrinne fehlt nicht, die das Wasser vom Dach in Richtung Boden ableitet. Das Aufbauteam darf stolz auf seine Arbeit sein!

Pavillon-Aufbau ist komplett

Pavillon Innenraum: Ausbau, Einrichtung und Ausblick

Im Inneren des Pavillons gibt es jetzt noch einiges zu tun. Den Holzboden hat Familie Schnyder durch einen zweiten Boden ergänzen lassen, um eine noch höhere Stabilität zu bekommen. Hier der „Rohbau“, der noch durch attraktive Vinylfliesen ergänzt werden wird.

2. Pavillonboden

Für Licht und Heizung kommen Stecker an die richtigen Stellen: Mehrfachsteckdosen natürlich bodennah, ein Adapter für die LED-Beleuchtung wird ins Dach integriert.

Strom im Pavillon

Das unter dem Dach umlaufende Licht aus nahtlos montierten LED-Streifen ist eine wirklich originelle Lösung, die den Innenraum wunderschön erhellt. Hübsche Gardinen zieren die Fenster, ohne dass diese den Ausblick wirklich stören könnten.

Auf die mitgelieferten Fenstersprossen hat Familie Schnyder verzichtet, um dem Pavillon eine modernere Optik zu geben. Ein Sideboard bietet Stauraum für alles, was man zum gemütlichen Beisammensein im Pavillon benötigt.

LED-Beleuchtung im Pavillon

Schon mit einer Sitzgruppe für sechs Personen wirkt der Innenraum großzügig, denn es bleibt daneben noch viel freier Platz. Wie viel Kapazität er hat, zeigt jedoch die lange Tafel, die zu besonderen Gelegenheiten hier gedeckt wird. Und noch immer wirkt der Raum nicht wirklich voll!

Innenraum Pavillon Baltrum

Zusätzlich zu den Gardinen können einige Fenster mittels Rollos blickdicht geschlossen werden.

Bei offener Tür hat man einen wundervollen Blick in den Garten, auf blühende Kübelpflanzen und abwechslungsreich gestaltete Koniferen.

Ausblick in den Garten

Von allen Seiten ein perfekter Gartenpavillon

Gartenpavillon Baltrum

Im Außenbereich sieht man mittlerweile nichts mehr von der einstigen Baustelle. Die Terrasse vor dem Pavillon ist mit Kunstrasen belegt, ein Sonnenschirm schützt alle, die sich hier aufhalten, vor der Sonne.

In den Pflanzkübeln, die die Terrasse begrenzen, stehen nicht nur blühende Rosenbüsche. Auch eine Reihe kugeliger Leuchten ist hier platziert, um des Abends für romantische Stimmung zu sorgen.

Pavillon Baltrum

Von der Seite betrachtet zeigt sich die Liebe zur Deko und Gartenkunst. Ein großer Pflanzkübel mit einem Nadelbaum flankiert den Pavillon; auf der Terrasse und im Garten stehen hübsche Statuen und Deko-Figuren, die eine fröhlich-freundliche Stimmung verbreiten.

Pavillon Baltrum von der Seite

Auch von oben macht der Pavillon Baltrum einiges her! Man beachte den attraktiven Streifenvorhang mit Blumenmotiv, der den Eingang vor Einblicken und Insekten schützt. Das schicke Zeltdach kommt aus dieser Perspektive natürlich besonders gut zur Geltung.

Pavillon Baltrum von oben

In der Gesamtschau harmonieren das Wohnhaus und der neue Gartenpavillon optimal miteinander.

Man könnte meinen, der Pavillon habe schon immer da gestanden!

Pavillon Baltrum und Umgebung

Auch „by night“ wirkt der Pavillon gemütlich und einladend. Hier lässt sich ein schöner Sommerabend genießen, aber auch im Frühling und Herbst ist der Gartenpavillon Baltrum eine schöne Alternative zum heimischen Wohnzimmer.

Pavillon Baltrum bei Nacht

Der Hausherr und Bauherr freut sich zu Recht über das wundervolle Refugium, das hier entstanden ist. Ein Ort, an dem man es sich gut gehen lässt – mit Schweizer Spezialitäten und dem guten Wein aus dem Wallis!

Pavillon Baltrum: der Bauherr

Wir gratulieren Familie Schnyder zum gelungenen Projekt und wünschen viele Jahre Freude mit dem Pavillon Baltrum!

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