Ein Sommerhaus für alle Jahreszeiten: Unser Clockhouse Big Ben

Das größte aller Clockhäuser haben sich Gerti und Michaela ausgesucht und zu einem schicken Sommerhaus ausgebaut. Denn unser Big Ben-70 bietet drinnen und draußen viel Platz für gesellige Runden mit Freunden, zum Entspannen und Vögel beobachten. Wir zeigen den Aufbau und das schicke Ergebnis im stimmigen Stilmix.

Das Clockhouse Big Ben-70 mit Anbau

Katalogbild Clockhouse Big Ben 70Die meisten Clockhouse-Modelle bestehen aus einem einzigen großen Raum, überdacht von einem steilen Satteldach. Zum Clockhouse („Uhrenhaus“) wird so ein Gartenhaus durch den  Ziergiebel über der Eingangstür, der Platz für die Anbringung einer Uhr bietet. Große Fenster im Sprossendesign und weiß gestrichene Tür- und Fensterrahmen unterstützen den offenen, freundlichen Charakter der Gartenhäuser „im englischen Stil“.

Das Clockhouse Big Ben-70 ist anders, nämlich viel breiter. An den großen Hauptraum (18,8 m²) schließt sich eine integrierte Terrasse an, die vom lang gezogenen Dach mit überdacht wird. Das Besondere: Es gibt eine Rückwand und eine Seitenwand, die durch ein großes Fenster aufgelockert ist. Man sitzt auf der Terrasse also nicht wie in einer Höhle, denn von zwei Seiten fällt genug Licht herein.

Hier ein Blick auf den Grundriss:

Grundriss Clockhouse-Big Ben 70

Die vor Wind, Regen und Sonne geschützte Veranda mit über 13 m² Nutzfläche war in diesem Fall Kauf-entscheidend. Michaela schreibt uns:

„Unseren Garten haben wir schon lange nicht mehr so richtig genießen können, denn ich bin sehr sonnenempfindlich und halte es nur wenige Minuten in der Sonne aus. Im Schatten der Bäume hingegen war es mir oft zu frisch, gerade wenn es dazu leichten Wind gab. Wir wollten also ein Haus, das sowohl das geschützte Sitzen im Freien, aber auch einen schönen großen Raum bietet:  für geselliges Zusammensein mit unseren Freunden, zum Essen, Feiern, Trinken, auch mal, wenn es regnet, schneit, kalt ist oder windig. Eben ein Sommerhaus für alle Jahreszeiten!“

Dank der 70 mm starken Wände kann das Clockhouse Big Ben-70  die Wärme einer Heizung besser halten als dünnwandige Gartenhäuser (es ist auch eine Version mit 44mm Wandstärke erhältlich).

Der Aufbau: Auch rundherum wird alles neu

Der Bauplatz für das Clockhouse Big Ben war früher einmal ein Gärtchen und sollte eigentlich Rasen werden. Stattdessen wurde es zur Wiese mit ein paar unansehnlichen Beeten. Gute Gründe, nicht nur ein schickes Gartenhaus aufzustellen, sondern gleich auch den ganzen Bereich attraktiver zu gestalten.

Netterweise haben uns Gerti und Michaela einige Fotos zur Verfügung gestellt (herzlichen Dank!). Das erste Bild zeigt das Fundament, ein Plattenfundament, das schon lange vor der Anlieferung des Gartenhauses fertig war.

Weil die Baugenehmigung auf sich warten ließ, musste die Anlieferung verschoben werden. Michaela berichtet:

„Freunde von uns, Architekten, klärten vorab mit dem Bauamt alles Nötige. Und nachdem es von dort hieß, es sei kein Problem, bestellten wir Big Ben 70. Leider war es dann doch nicht so einfach und das Bauamt ließ uns mit der Baugenehmigung monatelang zappeln. Ein großes Dankeschön geht nochmals an die Gartenhaus GmbH, die sehr kulant war und das Haus viele Wochen einlagerte, weil es bei uns nicht möglich gewesen wäre!“

Die Wartezeit zog sich über ein halbes Jahr, dann konnte es endlich losgehen! Im November wurde das Gartenhaus Big Ben-70  von der Spedition angeliefert und ausgeladen.

 

Anlieferung Clockhouse Big-Ben

Die beiden Packstücke fanden zunächst vor der Garage Platz. Die Spedition bemüht sich in jedem Fall, so nahe am Bauplatz wie möglich abzuladen. Bis in den Garten war in diesem Fall jedoch kein Durchkommen.

Bausatz Clockhouse Big-Ben: 2 Packstücke

Der Aufbau selbst ging dann recht schnell vonstatten:

„Den Aufbau erfolgte haben wir von einer Firma machen lassen, die uns die GartenHaus GmbH empfohlen hat. Es funktionierte wunderbar! Die beiden Männer haben das Haus innerhalb von 1,5 Tagen komplett aufgebaut, imprägniert und die Dachpappe aufgebracht.“

Hier liegen bereits die meisten Basishölzer, die Wände und Boden des Clockhouses tragen werden.

Aufbau Clockhouse Big-Ben Basis

Die Wände wachsen heran. Das Aufbauteam hat viel Routine und arbeitet zügig, obwohl nur zu zweit.

Aufbau Clockhouse Big-Ben

Der Korpus ist komplett, die tragenden Dachbalken sind schon fast alle montiert.

Aufbau Clockhouse Big-Ben im Nebel

Auch mit dem Dach werden die fleißigen Baumeister schnell fertig. Der Clockhouse-typische Ziergiebel ist montiert, Dachpappe aufgebracht.

Dacheindeckung erste Schicht

Mit der Befestigung der Dachpappe endet der Job des Aufbauteams. Das Dach bekommt allerdings noch ein schöneres Outfit als zweite Schicht:

„Um das Dach möglichst wartungsfrei zu halten, haben wir uns entschieden, auf die Dachpappe ein Prefa-Dach aufbringen zu lassen. Diese Trapezbleche aus Alu sind sehr leicht, gleichzeitig sehr stabil, rostfrei und bruchfest.“

Aufbau Clockhouse Big-Ben komplett

Sieht richtig gut aus, auch im ersten Schnee.

Clockhouse im Schnee

Nach einer langen Winterpause kann es im Frühling weiter gehen. Das Clockhouse bekommt einen Anstrich in Grau-Weiß, der mit dem anthrazitfarbenen Aludach gut harmoniert. Michaela schreibt dazu:

„Als Anstrich haben wir uns für die Kombination weiß/grau entschieden, weil wir finden, dass es edel aussieht und nicht unangenehm „laut“ ist im Garten. Denn dort sollen eigentlich die Pflanzen im Vordergrund stehen.“

Vorplatzbau

Die vorgesehenen neuen Beete, die Piazza vor der Veranda und der Zuweg zum Eingang nehmen auch schon Gestalt an. Sie bekommen Einfassungen aus Betonbrettern, die als unterste Schicht mit Bruchsteinen befüllt werden.

Mit dem gelungenen Anstrich ist das Clockhouse Big Ben-70 komplett. Fehlt nur noch die Uhr im Ziergiebel! Auch der Zuweg zum Gartenhauseingang ist fertig und mit hellem Naturstein gepflastert. Der Piazza vor der Terrasse fehlt noch das letzte Finish.

Vorplatzbau

Frische Erde wartet in den Beeten, alle Bodenarbeiten sind erledigt. Jetzt geht es ans Bepflanzen! Erste Pflanzen stehen schon bereit, momentan noch in den Liefergefäßen.

Geschafft! Das Clockhouse hat die traditionelle Uhr im Ziergiebel bekommen, die ihm richtig gut steht.

Clockhouse von oben

Auch die Piazza ist fertig gepflastert, mediterrane Kübelpflanzen schaffen Atmosphäre. Rechts und links vor dem Eingang blühen Rosen und Lavendel.

Vor einem genaueren Blick aufs Haus schauen wir aber mal, was sich drinnen getan hat.

Die Einrichtung: ein gelungener Stilmix!

Die Innenwände des umbauten Wohnraums im Clockhouse Big Ben wurden nicht gestrichen, sondern im natürlichen Holzton belassen. Das ergibt eine warme, freundliche Atmosphäre, die zudem als sehr gesund gilt. Der Boden hat allerdings einen hübschen Belag bekommen:

„Den Boden haben wir mit Vinyl ausgelegt, weil es sehr widerstandsfähig ist und ihm Steinchen, nasse und dreckige (Garten-)Schuhe, Hundekrallen und ähnliche Zumutungen gar nichts anhaben können. Auch wollten wir den schönen Holzboden nicht ruinieren!“

Innenraum Boden

Für die stimmungsvolle Beleuchtung sorgt ein großer Deckenleuchter. Mit seiner „festlichen“ Optik setzt er einen interessanten Akzent vor die hohe, naturbelassene Holzdecke.

Ein großer Esstisch, umgeben von hellen Korbstühlen, bietet viel Platz für gemütliche Runden. Er ist 2,50 Meter lang und besteht aus altem, wieder aufbereitetem Holz. Wirkt urig und ist ein schönes Beispiel für sinnvolles Upcycling.

Ein Highlight der Einrichtung ist der weiße Elektro-Kamin, der im Winter für angenehme Temperaturen sorgt. Über ihm hängt ein Bild mit Meer-Motiv – die maritime Anmutung und das prominente Blau passen gut zur Farbgestaltung des gesamten Raums. Ein großer Spiegel sorgt für mehr räumliche Tiefe, wenn auch nur optisch.

Der Schrank in der Ecke ist ein Erbstück, das auch erst abgelaugt und neu lasiert werden musste. Das gelungene Ergebnis ergänzt die Holztöne der Einrichtung um eine weitere, etwas dunklere Variante. Insgesamt ist der Raum mit viel Liebe zum Detail gestaltet: Schicke Blumenvasen zieren den Tisch, auf dem Schrank thront ein Buddhakopf, ein Segelschiff setzt einen weiteren maritimen Akzent.

Durch die Verbindungstür schaut man direkt auf die Veranda, die ebenfalls gemütlich eingerichtet ist.

Clockhouse Big Ben-70: Das zweite Wohnzimmer

Richtig chillig zeigt sich die Einrichtung der umbauten Terrasse. Neue Lounge-Möbel mit gemütlichen Polstern laden zum Entspannen ein. Die Wände, Fenster und Verbindungstür sind im Grau-Weiß des Außenanstrichs gehalten.

Die hintere Wand nimmt eine breite, hölzerne Küchenzeile aus Spüle und Unterschränken ein. Ihren oberen Abschluss bildet eine schicke, dunkle Arbeitsplatte.

Kleine Deko-Plakate („Create your own sunshine“) unterstützen die entspannte Stimmung, ebenso das schöne Bild vom Blumenstrauß im dunklen Rahmen.

Auch eine Art Kaminofen findet auf der Veranda noch Platz, ebenfalls eine elektrische Version, denn sonst bräuchte er ein riesiges Ofenrohr. Blühende Topf- und Kübelpflanzen setzen bunte Farbtupfer, ebenso das Blumenarrangement auf dem Couchtisch.

Schaut man von draußen in Richtung Veranda, wird die große Rolle erkennbar, die Pflanzen rund ums Gartenhaus hier spielen.

„Wir lieben mediterrane Pflanzen und haben uns für zwei größere Olivenbäume, mehrere kleine Olivenbäumchen, einige Oleander, Palmen sowie Hortensien entschieden. Links und rechts neben der Eingangstür haben wir die klassische Kombination aus Lavendel und Rosen gewählt.“

Wer würde nicht gerne in diesem „grünen Wohnzimmer“ den Alltag vergessen?

Vor dem Haus haben auch Deko-Skulpturen ihren großen Auftritt:  Kugelige und zapfenartige Objekte, denen ein Dackel und Gänse Gesellschaft leisten.

Dekofiguren

Den beiden Hunden des Hauses scheint die Gesellschaft gut zu gefallen. Bereitwillig bewachen die den Eingang zum neuen Clockhouse.

Clockhouse Big Ben-70

Auch die Rückseite des Hauses ist nicht einfach eine kahle Fläche geblieben. Ein schmaler hoher Pflanzkübel mit Grünpflanzen sorgt auch hier für mehr Grün am Haus. An der Wand bieten mehrere Vogelhäuser gefiederten Gästen Platz für die Kinderstube. Gut sichtbar ist hier auch die Regenrinne, die das Wasser in Regentonnen ableitet.

Clockhouse Rückseite

Weil die Eigentümerinnen ein Herz für Vögel haben, ist auf der Seite des Clockhouses noch eine schicke Pergola entstanden. Dazu schreiben sie:

„Da wir es lieben, Vögel zu beobachten, haben wir ein Jahr nach dem Aufbau des Sommerhauses noch eine Pergola angebaut, die auf kleinen und größeren quadratischen Granitsteinen steht. Dort haben wir einen alten Tisch hingestellt, auf dem Blumen stehen. An der Pergola hängen Futterspender für die Vögel, auf dem Tisch stehen Vogeltränken. Dort ist immer was los und aus dem Sommerhaus ist das Treiben gut zu beobachten.“

Alles in allem haben Gerti und Michaela hier ein wunderschönes Refugium erschaffen! Rundherum mit sorgfältig ausgewählten Pflanzen,  humoriger Deko und vielen Details, die sowohl das menschliche Auge erfreuen als auch der Tierwelt einiges bieten.

Clockhouse Big Ben 70

Wir gratulieren zum gelungenen Projekt und wünschen viele Jahre Freude mit dem Gartenhaus Clockhouse Big Ben-70!

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Titelbild: ©GartenHaus GmbH/Kundenprojekt,
Artikelbilder: Bild 1,2: ©GartenHaus GmbH, Bild 3-29: ©GartenHaus GmbH/Kundenprojekt

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