Sauna Stromanschluss: Das müssen Sie wissen!

Elektroofen Sauna

Elektro-Saunaofen, Saunasteuerung und Saunabeleuchtung brauchen Strom, um zu funktionieren. Wir erklären, wie der Sauna-Stromanschluss für Saunaofen & Co. gelegt wird, warum Sie diesen Job dem Fachmann überlassen sollten und was beim Verkabeln der Sauna grundsätzlich zu beachten ist. Zudem zeigen wir, wie Sie den Sauna-Stromverbrauch berechnen (lassen) können und es gibt viele praktische Tipps rund um den Stromanschluss für Ihre Sauna.

Viele moderne Saunen für den Heimgebrauch, wie Sie sie auch bei uns im Onlineshop in großer Auswahl finden, sind für den Heizbetrieb mit einem Elektro-Saunaofen ausgelegt. Sie haben sich für einen Elektro-Ofen entschieden, um Ihre Sauna zu beheizen? Das hat die Vorteile: Ein elektrischer Saunaofen gilt vor dem Gesetz nicht als Feuerstelle. Seine Installation und Nutzung sind daher „verfahrensfrei“. Das heißt, der Schornsteinfeger ist dafür nicht zuständig und Sie benötigen auch keine extra Genehmigung für die elektrische Saunaheizung. Verzichten können Sie mit der E-Saunaheizung auch auf den Rauchabzug, den eine echte Feuerstelle braucht, zum Beispiel ein mit Holz befeuerter Saunaofen.

Elektro-Ofen für die Sauna: 230 oder 400 Volt Betriebsspannung – was ist der Unterschied?

Grundsätzlich werden elektrische Saunaöfen

  • entweder mit 400
  • oder mit 230 Volt

Spannung (sogenannte Betriebsspannung) betrieben.

Es gilt: Je höher die Betriebsspannung ist, desto mehr Heizleistung liefert der Saunaofen. Eine hohe Heizleistung bringt Ihnen unter anderem schnelle Aufheizzeiten für die Sauna.

Unser Tipp: Ein leistungsstarker Saunaofen, der für 400 Volt Strombetrieb ausgelegt ist und lediglich mit 230-Volt-Strom betrieben wird, kann nicht mit voller Leistung laufen. Da mit der Heizleistung auch der Preis eines Saunaofens steigt, lohnt es sich, hier genau zu schauen, welchen Saunaofen mit welcher Leistung Sie kaufen.

Die meisten E-Saunaöfen kommen auf Leistungen (Nennleistungen) zwischen sechs und acht Kilowatt (kW). Das reicht für handelsübliche Saunen, in denen Sie alleine oder zu zweit saunieren. Die 400-Volt-Saunaöfen kommen in der Regel in größeren Saunen zum Einsatz, während nur sogenannte Mini-Saunen (3 bis 5 Kubikmeter) und gerne auch Fasssaunen im Garten mit einer Spannung von 230 Volt betrieben werden. Mini-Saunen sind insbesondere in Mietwohnungen beliebt, wo der Platz für größere Saunen fehlt. Vorteilhaft ist dann auch, dass Sie für den Betrieb der 230-Volt-Minisauna keine Genehmigung vom Vermieter benötigen. 

Unser Tipp: Mit einem sogenannten eigens abgesicherten 400-Volt-Anschluss gehen Sie auf Nummer sicher, denn daran lassen sich sowohl 400-Volt-E-Saunaöfen als auch 230-E-Saunaöfen anschließen.

Sauna Stromanschluss: Selbermachen oder Profi ranlassen?

Sie sollten eins unbedingt wissen: Der Stromanschluss der Sauna gehört in die Hände eines kompetenten Fachmanns, denn 400-Volt-Strom ist der umgangssprachlich noch immer Starkstrom genannte Dreiphasenwechselstrom. Er kommt nicht wie herkömmlicher Strom (230 Volt) aus einer haushaltsüblichen Steckdose, sondern braucht – ähnlich wie der Elektroherd in der Küche – eine entsprechende Stromleitung vom Hausanschluss bis zur Sauna. Und die sollte nur ein Elektro-Installateur verlegen.

Damit kennen Sie die wichtigste Voraussetzung für den Betrieb eines leistungsstarken Saunaofens in der Sauna: den Starkstromanschluss.

Der Elektriker installiert den Stromanschluss inklusive zusätzlicher Absicherung mit Hilfe spezieller Silikonkabel, die gegenüber alternativen Kabeln deutlich robuster sind: Sie halten länger und werden im warmen (zum Beispiel Bio-Sauna), heiß-trockenen (zum Beispiel Finnische Sauna) oder heiß-feuchten (zum Beispiel Dampfbad) Klima nicht so schnell porös und brüchig. Anders als ein Laie weiß der Fachmann genau, welches Kabel mit welchem Durchmesser bei Ihrem Sauna-Stromanschluss den Betrieb der Sauna zuverlässig gewährleistet.

Unser Tipp: Fehler beim Stromanschluss der Sauna bergen große Gefahr für Leib und Leben sowie für Hab und Gut. Auch das ist ein gewichtiger Grund dafür, das Verkabeln der Sauna einem Fachmann zu überlassen und nicht in DIY-Manier zu erledigen. Denn ein Handwerker garantiert Ihnen sein Handwerk und im Falle eines Fehlers mit schlimmstenfalls Schäden greift die gesetzliche Gewährleistung.

Sobald der Stromanschluss verlegt ist, können Sie den Einschaltknopf der Saunasteuerung betätigen. Daraufhin fließt der 400-Volt-Strom durch die Leitung zum Saunaofen, dessen Heizstäbe sich erhitzen.

Saunasteuerung

Warum braucht Ihre Sauna einen Stromanschluss?

Der E-Saunaofen ist nicht die einzige Technik, die in der Sauna mit elektrischer Energie (Strom) betrieben wird. Auch die Saunasteuerung (integriert im Saunaofen oder extra zu Anbringung an der Wand) und die Lichtanlage (Sauna-Beleuchtung) benötigen Strom.

Wo sollte sich der Stromanschluss für die Sauna befinden?

Es ist ratsam, den Elektriker für den Sauna-Stromanschluss bereits bei der Planung der Sauna hinzuzuziehen. Dann kann er vor Ort die beste Lösung für den Stromanschluss finden und Ihnen genau sagen, welche Handwerkerarbeiten und welches Material dafür nötig sind.

Wer dagegen den Stromanschluss-Experten erst ruft, wenn die Saunakabine bereits aufgebaut ist und der Saunaofen an seinem Platz steht, kann mitunter Probleme bekommen: Nicht selten versperrt die gerade aufgestellte Saunakabine einer Innensauna die Wand, die sich für den Stromanschluss der Sauna am besten eignet. Und wenn dann noch die vom Ofen-Hersteller mitgelieferten Stromkabel zu kurz sind, um sie vom Ofen an Dose und Steuerung (bei externen Saunasteuerungen) zu klemmen, kommen extra Aufwand und daraus resultierend extra Kosten auf Sie zu. Ganz abgesehen davon, dass sich der Stromanschluss der Sauna verspätet.

Bestenfalls haben Sie also schon vorab den Elektriker um Rat gefragt, so dass die Zuleitung für den Elektroanschluss der Sauna passgenau vorbereitet wurde. Innensaunen werden meist durch die Decke der Saunakabine hindurch mit Strom versorgt. Ist das der Fall, macht es Sinn, die Anschlussdose an der Wand möglichst im oberen Bereich und die Kabel unsichtbar zu verlegen. Dabei sollte ein Abstand zur Saunakabine gehalten werden.

Bedenken Sie, dass ein Versetzen der Anschlussdose im Nachhinein mit extra handwerklichem Aufwand verbunden ist, der seinerseits Extrakosten verursacht.

Sauna: Stromverbrauch berechnen - so geht’s!

Wenn es hier um den Stromanschluss Ihrer Sauna geht, darf ein Thema nicht fehlen: die Berechnung des Stromverbrauchs der Sauna. Schließen kostet der Saunastrom bares Geld!

Wie viel Strom Ihre Sauna zum Anheizen und Heizen braucht, das hängt vor allem von der Leistung der Saunaöfen ab. Außerdem beeinflussen Sie mit Ihren Saunagewohnheiten den Stromverbrauch der Sauna. Hier macht es schon einen bemerkenswerten Unterschied auf der Stromrechnung,

  • wie lange Sie die Sauna anheizen
  • und wie lange Sie in der Sauna sind.
 

Dauert das Anheizen beispielsweise eine halbe Stunde, verbraucht ein 8-kW-Saunaofen entsprechend 4 kW. Läuft die Sauna anschließend noch zwei Stunden, kommen weitere 8 kW pro Stunde (h) hinzu, also 16 kW. Ein solcher Saunagang kostet bei 0,30 Euro pro Kilowattstunde (kWh) – das ist der durchschnittliche deutsche Strompreis von 2018 gewesen – also etwa 6 Euro.

Unser Tipp: Zum Stromsparen lässt sich die Sauna auch nachträglich noch dämmen. Die Dämmschicht mindert den Wärmeverlust an die Umgebung (Aufstellraum bei einer Innensauna, Garten bei einer Gartenhaussauna oder Fasssauna), so dass die Saunaöfen weniger nachheizen müssen, um den Verlust auszugleichen.

Im Internet finden Sie automatisierte Rechner, die Ihnen nach Eingabe bestimmter Angaben, darunter die Leistung Ihrer Sauna, den Sauna-Stromverbrauch schnell und komfortabel berechnen. Suchen Sie in einer Suchmaschine einfach nach den kombinierten Suchbegriffen „Sauna“, „Stromverbrauch“ und „Online-Rechner“, werden Sie sicher fündig.

 

Infrarot-Kabine – Stromanschluss und Stromverbrauch

Sie planen den Kauf einer Infrarot-Sauna? Dann trifft auf Sie im Grunde das zu, was hier zu 230-Volt-Saunaöfen geschrieben wurde. Denn auch die handelsüblichen Infrarot-Saunen werden mit Strom der Betriebsspannung 230 Volt betrieben. Sie können die Infrarotsauna also direkt an eine haushaltsübliche Steckdose anschließen.

Unser Tipp: Achten Sie aber darauf, dass es sich dabei um eine Schutzkontaktsteckdose handelt, die mit maximal 16 Ampere (A) abgesichert ist. Für kleine Infrarot-Saunen mit nur zwei Sitzplätzen reicht auch eine 12-A-Sicherung aus. Wir empfehlen Ihnen, auch hier den Einsatz des bereits erwähnten FI-Schutzschalters.

Sie hätten gerne noch mehr Infos zum Thema Sauna-Aufbau und -Einrichtung? Schauen Sie doch einmal auf unserem Pinterest-Kanal vorbei. Dort haben wir für Sie zudem eine Vielzahl weiterer schöner Boards für Sie zusammengestellt. In unserer Sauna-Kategorie finden Sie Saunen aller Art, darunter Innensaunen, Gartensaunen, Saunafässer und Infrarot-Saunen.

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Titelbild: ©iStock/Grigorev_Vladimir
Artikelbilder: Bild1: ©iStock/francescomoufotografo; Bild2: ©iStock/Panama7 Bild3: ©iStock/ronstik; Bild4: ©GartenHaus GmbH 

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