Terrassenüberdachung planen

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Wer kennt das nicht? Der schöne Sommertag endet mit plötzlichem Regen und Gewitter. Gerne würde man noch ein Stündchen auf der Terrasse sitzen, aber das Wetter vertreibt einen ins Haus. Mit einer Terrassenüberdachung können Sie sich nicht nur vor Regen, sondern auch vor zu viel Sonne schützen.

Terrassenüberdachung planen: So gehen Sie vor

Was gilt es bei der Planung zu beachten? Welche Materialien sind die richtigen für Ihr Vorhaben und vor allem welches Modell? Gerne möchten wir Sie bei der Planung Ihrer Terrassenüberdachung unterstützen.

Zunächst sollten Sie sich überlegen, aus welchem Material Ihre Überdachung bestehen sollte.

Terrassenüberdachung aus Holz oder Aluminium?

Aluminium:

  • Geringes Gewicht, dennoch solide
  • Wetterbeständig, rostfrei
  • Kostengünstig
  • Moderner Look

Holz:

  • Natürlichkeit
  • Bedarf extra Schutz gegen Witterung, Schimmel und Pilzbefall

Alternative zur Terrassenüberdachung: Wintergarten

Wenn Sie auch in der kühleren Jahreszeit gerne auf Ihrer Terrasse sitzen möchten, bietet Ihnen ein Wintergarten den richtigen Schutz. Durch den Einsatz von Glas an den Seitenwänden genießen Sie vollen Ausblick und sind trotzdem geschützt vor Wind und Wetter.

Hierbei gilt es zunächst die Frage zu klären, ob Sie einen Kaltwintergarten oder einen Wohnwintergarten bevorzugen.

Kaltwintergarten:

  • Nicht isoliert
  • Nicht beheizt
  • Vom restlichen Wohnbereich thermisch abgetrennt

Wohnwintergarten:

  • An Wohnbereich angeschlossen
  • Konstante Temperatur
  • Ganzjährige Nutzung möglich

Beide Varianten bringen gewisse Vor- und Nachteile mit sich. Ein Kaltwintergarten bereitet weniger Arbeit, da Heiz- und Isolierarbeiten wegfallen. Bei winterlichen Temperaturen bietet er jedoch weniger Schutz und kann eventuell gar nicht genutzt werden.

Wichtig: Soll der Wintergarten ganzjährig genutzt, also auch beheizt werden, müssen Sie die Energiesparverordnung des Gesamtgebäudes beachten!

Die richtige Ausrichtung Ihrer Terrassenüberdachung 

Wenn Sie Ihre Terrassenüberdachung an Ihr bestehendes Gebäude anbauen möchten, richtet sich die Ausrichtung meistens nach der vorhandenen Terrassenfläche.

Bei einem Neubau liegt es Ihnen frei, in welche Himmelrichtung Sie Ihre Überdachung ausrichten. Dabei sollten Sie beachten, dass die Sonneneinstrahlung und die Dauer der Sonneneinstrahlung ein wichtiger Faktor bei der Wahl sind.

Ausrichtung nach Norden:

  • Kühler Ort im Sommer, kaum Sonne

Ausrichtung nach Osten:

  • Besonders in den Morgenstunden bekommt Ihre Terrassenüberdachung mit Ostausrichtung Sonne ab. Sie bietet ab der Mittagszeit Schutz vor großer Hitze.

Ausrichtung nach Süden:

  • Mit Südausrichtung haben Sie unter Ihrer Terrassenübdachung den ganzen Tag Sonne.

Ausrichtung nach Westen:

  • Die Nachmittags- und Abendsonne sorgt für angenehme Temperaturen in den späten Stunden des Tages. Vor der direkten und prallen Mittagssonne sind Sie geschützt, nehmen jedoch die Wärme mit in den Abend.

Sonnenschutz für Terrassenüberdachung

Überlegen Sie sich also gut, in welche Richtung Sie Ihre Terrassenüberdachung aufbauen wollen. Gegebenenfalls sollten Sie über einen zusätzlichen Sonnenschutz wie Markisen oder Sonnenschirme nachdenken.

Lesen Sie dazu unseren Magazinartikel: Sonnenschutz für Terrassenrübedachungen

Terrassenüberdachung aus Nadelholz

Unser Tipp: Denken Sie bei der Planung Ihrer Terrassenüberdachung auch unbedingt daran ausreichend Platz für Gäste einzuplanen. Wenn Sie z.B. eine Grillfreier veranstalten wollen, sollten Sie für 4 bis 6 Personen plus Grill und Sonnenschirm zirka 20 bis 25 Quadratmeter überdachte Fläche einplanen.

Freistehende Terrassenüberdachung

Als Alternative zur Terrassenüberdachung an der Hauswand oder einem Wintergarten, können Sie sich auch für eine freistehende Terrassenüberdachung entscheiden.

Am besten wählen Sie dafür eine ebene Fläche in Ihrem Garten aus, denn auch die freistehende Terrassenüberdachung benötigt ein Fundament und, je nachdem, wie diese genutzt werden soll, auch eine Pflasterung.

Wichtig: Bedenken Sie bei der Planung Ihrer Terrassenüberdachung, egal ob Sie sich nun für eine Terrassenüberdachung am Haus, einen Wintergarten oder eine freistehende Terrassenüberdachung entscheiden, dass Sie eventuell eine Baugenehmigung einholen müssen. 

Der richtige Terrassenbelag

Um unter einer Terrassenüberdachung gemütlich mit Freunden und Familie sitzen zu können, brauchen Sie einen passenden Terrassenbelag. Neben Qualität und Nutzbarkeit spielt dabei auch die Optik eine Rolle.

Die gängigsten Materialien für Terrassenbeläge sind Holz, WPC, Naturstein und Beton.

Vor- und Nachteile der gängisten Materialien

Holz: + warm - benötigt regelmäßige Pflege
  + angenehmes Laufgefühl (auch bei heißen Temperaturen) - rutschig bei Nässe
  + günstig - kann splittern
    - Farbe verblasst ohne Pflege
WPC: + UV- und Wetterbeständig - Farbe blasst ohne Pflege aus
  + langlebig  
  + einfach zu verarbeiten  
Naturstein: + edle und natürliche Optik - farbliche Unterschiede möglich
  + frostsicher und robust - Fleckenschutz nötig
  + pflegeleicht  
Beton:  + frostsicher - großer Aufwand beim Verlegen (Bohrer und Steinschneider nötig)
  + witterungsbeständig  


Wir wünschen viel Erfolg bei der Planung Ihrer Terrassenüberdachung!

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Bilder: ©GartenHaus GmbH

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